Archiv

Hier finden Sie alle unter dem Punkt "Aktuelles" veröffentlichen Beiträge.

Wir fahren aufs Land

Liebe Mitglieder,

wir laden Sie herzlich ein zu unserem bereits angekündigten traditionellen Herbstausflug am Dienstag, 1. September 2009.

Folgendes Programm ist geplant:

Den Teilnahmepreis von 20 € werden wir im Bus erheben. Darin sind neben den Fahrtkosten auch die Eintrittspreise, die Führungen, das Mittagessen (3 Gänge) sowie Kaffee und Kuchen enthalten.

Eine Betreuung Ihrer behinderten Angehörigen durch unseren Familienentlastenden Dienst ist möglich. Sprechen Sie dies bitte frühzeitig mit Frau Pieper ab (Telefon 0541-430266 montags bis donnerstags von 9 - 12 Uhr oder donnerstags von 15:30-17:30 Uhr).

Wir bitten um Ihre Anmeldung bis zum 27.08. an Herrn Bosse, der Ihnen für Fragen unter 05402-8872 gern zur Verfügung steht.

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Kindergeld und Inklusion

Liebe Mitglieder,

zunächst möchten wir Sie unterrichten, dass wir von der bisherigen Terminplanung (08.09.) abweichen mussten und unser Herbstausflug am Dienstag, 1. September 2009 stattfinden wird. Die Einladung mit dem detaillierten Programm werden wir Ihnen Anfang August schicken.

Abzweigung von Kindergeld an den Sozialhilfeträger bei Heimaufenthalt des Kindes

Laut Rechtsdienst der Bundesvereinigung Lebenshilfe hat der Bundesfinanzgerichtshof (BFH) in einem Urteil vom 09.02.2009 bekräftigt, dass auch während eines Heimaufenthalts das Kindergeld den Eltern weiterhin zusteht, wenn sie durchschnittliche monatliche Kosten mindestens in Höhe des Kindergeldes haben. Zugleich wird im Urteil klargestellt, dass fiktive Kosten für die Betreuung der Kinder nicht berücksichtigt werden können. Da es allein auf die tatsächlich entstandenen Aufwendungen ankommt, kann grundsätzlich auf eine Bezifferung bzw. konkrete Schätzung des den Eltern entstehenden monatlichen Aufwands nicht verzichtet werden.
Die Rechtsprechung des BFH führt dazu, dass die einheitliche und pauschale Beteiligung der Eltern an den Unterbringungskosten ihres erwachsenen behinderten Kindes mit einem monatlichen Kostenbeitrag von 46 € konterkariert wird.
Es bleibt abzuwarten, wie die Familienkassen in der neuen rechtlichen Situation verfahren werden. Betroffenen Eltern wird vorsorglich empfohlen, künftig über jede Ausgabe für ihr Kind Buch zu führen und jeden Familienaufenthalt zu dokumentieren, um ggf. einem Abzweigungsantrag des Sozialhilfeträgers entgegen halten zu können.
Wenn Sie in dieser Angelegenheit Beratungsbedarf sehen, wenden Sie sich bitte an unsere Beratungsstelle in der Hakenstr. 6, Telefon 0541-4089759.

Schritt für Schritt geht es voran

So der Titel über die Nutzung des Persönlichen Budgets in der letzten Lebenshilfezeitung.
Über erfolgreiche Wege zu mehr Selbständigkeit und Unabhängigkeit für behinderte Menschen mit Hilfe des Persönlichen Budgets kann Ihnen auch Herr Felhölter von unserer Beratungsstelle berichten. Sie erreichen ihn unter der Telefonnummer 0541-4089759.

Gemeinsames Leben braucht gemeinsames Lernen in der Schule

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedete im Dezember 2006 die Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung. Die Bundesrepublik Deutschland hat diese Konvention am 19.12.2008 ratifiziert und somit als völkerrechtlichen Vertrag anerkannt. Sie hat sich damit verpflichtet, diese Vorgaben schrittweise umzusetzen und den Menschen mit einer Behinderung eine gleichberechtigte Teilnahme/Teilhabe am Leben in unserer Gesellschaft zu ermöglichen, indem sie gemäß Artikel 24 unter anderem sicherstellt, dass Menschen mit Behinderungen

Manche der genannten Forderungen mögen heute noch einen visionären Charakter haben. Aber blicken wir zurück - alle großen Fortschritte in der Hilfe für Menschen mit Behinderung erschienen Jahrzehnte zuvor ebenfalls als Utopie.

Diese neue Rechtslage wird der Diskussion über die schulische Bildung von Kindern mit (geistiger) Behinderung sicherlich neue zielgerichtete Impulse geben. Denn unter Pädagogen und anderen Fachleuten wird dieses Thema heute immer noch recht kontrovers diskutiert, für die politischen Parteien steht es noch nicht im Focus, Regierungen und Verwaltungen zeigen gegenüber Forderungen und Veränderungen ein gewisses Beharrungsvermögen, Schulträger sind in ihrer mittel- und langfristigen Planung möglicherweise verunsichert, und Forderungen/Fragen von Eltern werden ignoriert.

Deshalb erscheint es uns unverzichtbar, dass sich betroffene Eltern, Angehörige und Interessenvertretungen von Beginn an in die laufende Diskussion und den bevorstehenden Entwicklungsprozess einbringen. Im Rahmen der Forderung nach Umsetzung der UN-Konvention wird es auch darum gehen, Risiken richtig einzuschätzen, Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen, Wahlalternativen zu bieten und auf Bewährtes nicht zu verzichten. Wenn Sie uns Ihre eMail-Anschrift unter info(C-lebenshilfe-osnabrueck.de mitteilen, senden wir Ihnen gern weitere Informationen.

Zu einem späteren Zeitpunkt möchten wir in Kooperation mit anderen Vereinen und Gruppen zu einem regionalen Forum einladen, auf dem Fachleute aus Praxis und Wissenschaft zu Wort kommen werden und der Elternwille artikuliert werden kann (klingt auch wie eine Vision, aber mit Ihrer Hilfe ist es zu schaffen!).

Eine Schule für alle!

Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zur Inklusion
Unter diesem Thema lädt die Bundesvereinigung Lebenshilfe gemeinsam mit mehreren Kooperationspartnern zu einer Tagung vom 12.-14.11.2009 nach Frankfurt a. Main ein. Alle Einzelheiten finden Sie unter www.inklusive-schule.de. Wenn Sie an dieser Veranstaltung teilnehmen möchten, rufen Sie uns bitte wegen einer möglichen Kostenbeteiligung an.

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Einladung zu einem Informationsabend

Liebe Mitglieder,

gemeinsam mit den osnabrücker werkstätten haben wir auf Anregung des Angehörigenbeirats und im Benehmen mit dessen Vorsitzenden Herrn Günther Wibbeler einen Informationsabend für Eltern/Angehörige/Betreuer von Menschen mit einer Behinderung vorbereitet. Er findet statt

     am Dienstag, 21. April 2009 um 19.30 Uhr
     im Speisesaal der Werkstatt Sutthausen
     in Osnabrück-Sutthausen, Industriestr. 7.

Folgende Themen sind geplant:

Rente wegen voller Erwerbsminderung

Frau Dreyer von der Landesversicherungsanstalt Hannover spricht über Rente wegen voller Erwerbsminderung für Beschäftigte in den Werkstätten für behinderte Menschen.

Das Persönliche Budget

Herr Hubert Felhölter von der Beratungsstelle der Lebenshilfe zeigt auf, wie das Persönliche Budget auch für Menschen mit einer geistigen Behinderung zu mehr Selbständigkeit und Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft führen kann.

Versicherungen für Menschen mit einer Behinderung

Herr Ewald Hölscher von der BRUDERHILFE PAX FAMILIENFÜRSORGE informiert über erweiterte Versicherungsmöglichkeiten ohne Gesundheitsprüfung für Menschen mit Behinderungen.

Zu dieser Veranstaltung laden wir Sie und interessierte Gäste herzlich ein.

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Rundschreiben 2009

Liebe Mitglieder,

nachfolgend möchten wir Ihnen einige Informationen weitergeben, von denen die eine oder andere vielleicht nützlich für Sie ist.

Merkblatt zur Steuererklärung 2008
Wie in den vergangenen Jahren hat Frau Katja Kruse, Rechtsanwältin beim Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte e.V. ein Steuermerkblatt für Familien mit behinderten Kindern erstellt. Es ist unter www.bvkm.de/recht/rechtsratgeber/steuermerkblatt.pdf zu finden. Sie können es aber auch bei unserer Beratungsstelle (0541-4089759) anfordern.

Gute Hilfe - selbst bestimmt

So nennen wir unsere Beratungsstelle im Haus der Gesundheit in der Hakenstraße. Hinter dieser knappen Bezeichnung steckt die Idee, dass Menschen mit einer Behinderung mit Hilfe des Persönlichen Budgets neue Wege zu mehr Selbstbestimmung und Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft finden. Menschen mit einem Hilfebedarf erhalten dann nicht mehr Sach- und Dienstleistungen sondern einen Geldbetrag, mit dem sie die Hilfen nach eigenen Vorstellungen organisieren und bezahlen können. Nähere Informationen gibt Ihnen gern Herr Hubert Felhölter in unserer Beratungsstelle. Selbstverständlich unterstützt er Sie auch in allen anderen sozialrechtlichen Angelegenheiten. Sie erreichen ihn unter der Rufnummer 0541-4089759.

Freizeitclub

Das nächste Treffen des Freizeitclubs ist am 2. Mai um 16.00 Uhr (tanzen, basteln, spielen) im Gemeindehaus der Bonnus-Kirche. Im Juni folgt ein Ausflug nach Tecklenburg mit dem Besuch des Musicals "Das Dschungelbuch". Wenn Sie in die Adress-Liste des Freizeitclubs aufgenommen werden möchten, wenden Sie sich bitte telefonisch an unseren FED (0541-430266) oder schicken eine Mail an .

Integrativer Spielkreis

In Zusammenarbeit mit der Stadt Osnabrück soll nach den Sommerferien im Heinz-Fitschen-Haus am Heiligenweg ein integrativer Spielkreis für Kinder im Schulalter eingerichtet werden. Zunächst ist wöchentlich ein Nachmittag mit zwei Stunden geplant. Über Einzelheiten kann Ihnen Frau Pieper vom FED (Telefon 0541-430266) Auskunft geben.

Unser Herbstausflug

Den alljährlich stattfindenden Herbstausflug plant Franz-Josef Bosse für Dienstag, den 8. September 2009. Mitte August werden wir Einzelheiten mitteilen.

Mitglieder des Vorstands

Auf unserer letzten Mitgliederversammlung bedankten wir uns herzlich bei Marion und Norbert Wischmeyer, die sich nach (zusammen) mehr als dreißigjähriger ehrenamtlicher Tätigkeit aus der Vorstandsarbeit zurückziehen wollten. Dem Vorstand gehören jetzt an: Franz-Josef Bosse, Kurt Görner, Manfred Müller, Helmut Ostermann (Vorsitzender), Margret Trentmann (Stellvertretende Vorsitzende) und Christof Uffmann (Kassierer). Weitere Wechsel stehen bei der nächsten Mitgliederversammlung im Winter an. Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie uns bereits jetzt Personen nennen würden, die zu einer Kandidatur bereit sind. Wir würden gern frühzeitig Kontakt zu ihnen aufnehmen.

Unser Mitgliedsbeitrag für das Jahr 2009

Der Mitgliedsbeitrag beträgt unverändert 18 € pro Jahr. Damit können wir gerade die Beiträge an den Landesverband und die Bundesvereinigung sowie das Abonnement Ihrer Lebenshilfe-Zeitung bezahlen. Dennoch ist eine Erhöhung zur Zeit nicht nötig, weil viele von Ihnen die Beitragszahlung um einen Spendenbeitrag erhöhten. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich. Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit auch künftig in dieser Weise, damit wir zum Beispiel die in diesem Schreiben genannten Maßnahmen durchführen können. Neben den Spenden können Sie auch die an uns gezahlten Mitgliedsbeiträge als Sonderausgaben geltend machen. Bis 200 € gilt Ihr Kontoauszug als Nachweis.
Falls noch nicht geschehen, bitten wir um Überweisung Ihres Beitrags bis zum 30. April 2009 auf unser Konto 685065 bei der Sparkasse Osnabrück (BLZ 265 501 05). Wenn Sie lieber per Einzugsermächtigung zahlen möchten, vereinbaren Sie dies bitte mit Herrn Christof Uffmann unter 0541-6688311 oder schicken Sie ihm eine Mail unter Falls uns bereits eine Einzugsermächtigung vorliegt, werden wir den Beitrag am 20.05.2009 erheben.

Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zur Inklusion

Die Forderungen der Eltern auf ein Wahlrecht zwischen der Förderschule und der integrativen Schule finden in der politischen Diskussion zunehmend Beachtung und werden unterstützt durch die inzwischen in der Bundesrepublik zu geltendem Recht gewordene UN-Konvention zum Behindertenrecht. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe veranstaltet hierzu in Kooperation mit dem Aktionsbündnis "Eine Schule für alle" vom 12.-14. November 2009 eine Fachtagung in Frankfurt. Zur Zielgruppe zählen Eltern und Lehrkräfte. Gern können Sie weitere Informationen bei uns abrufen. Siehe auch www.inklusive-schule.de.

Begleitbogen für Eltern / Angehörige mit wichtigen Informationen über ihre Kinder

Der Elternausschuss im Landesverband der LEBENSHILFE hat einen Begleitbogen erarbeitet, der es Eltern und Angehörigen erleichtern soll, Informationen über ihre Kinder, zum Beispiel bei anstehenden Krankenhausaufenthalten oder Ferienfreizeiten mitzuteilen. Der Begleitbogen ist auch geeignet als Notfallhilfe oder für die Unterrichtung von unterstützenden Diensten oder Freunden, die bei Abwesenheit der Eltern den behinderten Angehörigen versorgen. Sie können den Begleitbogen bei unserem Familienentlastenden Dienst (FED) unter 0541-430266 anfordern oder sich von www.portal-lebenshilfe.de herunterladen.

Liebe Mitglieder,

Wir wünschen Ihnen ein frohes Osterfest
sowie eine heitere und erlebnisreiche Frühlingszeit.

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Unsere Mitgliederversammlung 2008

Liebe Mitglieder,

ich lade Sie herzlich ein zu unserer Mitgliederversammlung

     am Dienstag, 11. November 2008 um 19.30 Uhr
     im Regenbogentreff der osnabrücker werkstätten gGmbH
     in Osnabrück-Sutthausen, Industriestr. 16.

Tagesordnung
  1. Begrüßung und Eröffnung
  2. Wie werden Menschen mit einer geistigen Behinderung künftig leben?
    Herr Professor Dr. Jochen Windheuser
    • schildert die Grundzüge der UN-Konvention und der deutschen Gesetzgebung für die Rechte von Menschen mit Behinderung,
    • verweist auf die Bedeutung der Öffnung des Sachleistungsprinzips hin zu einer mehr personenzentrierten Hilfe und
    • nennt „Stolpersteine und Hemmschwellen” auf dem Weg, diese Hilfen auf die individuellen Bedürfnisse und Wünsche der betroffenen Menschen auszurichten.
    Herr Hubert Felhölter
    • stellt unsere Beratungssstelle für Menschen mit Behinderungen vor und
    • bietet seine Hilfe bei der Beantragung und Umsetzung des Persönlichen Budgets an.
  3. Bericht des Vorstands
  4. Kassenbericht
  5. Bericht der Kassenprüfer
  6. Entlastung des Vorstands
  7. Vorstandswahlen
  8. Verschiedenes

Wir hoffen, Sie am 11. November begrüßen zu dürfen.

Den Lebenshilfe-Kalender "Sehweisen 2009" erhalten Sie bei unserem Familienentlastenden Dienst (Telefon 430266) im Haus der Gesundheit in der Hakenstraße 6, Erdgeschoss, Raum 15, und auf unserer Mitgliederversammlung.

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Unser traditioneller Herbstausflug

Herzlich Willkommen im Hümmling

Liebe Mitglieder,

wir laden Sie herzlich ein zu unserem bereits angekündigten traditionellen Herbstausflug am Dienstag, 09. September 2008.

Folgendes Programm ist geplant:

Den Teilnahmepreis werden wir im Bus erheben. Er beträgt 20 €. Darin sind neben dem Fahrpreis auch die Eintrittspreise, die Schloss-Führung, das Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen enthalten.

Eine Betreuung Ihrer behinderten Angehörigen durch unseren Familienentlastenden Dienst ist möglich. Sprechen Sie dies bitte frühzeitig mit Frau Pieper ab (Telefon 0541-430266 montags bis donnerstags von 9 - 12 Uhr oder donnerstags von 15:30-17:30 Uhr).
Wir bitten um Ihre Anmeldung bis zum 05.09. an Herrn Bosse, der Ihnen für Fragen unter 05402-8872 gern zur Verfügung steht.

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Aktionstag 2008 der Lebenshilfe Niedersachsen

Liebe Mitglieder,

wie bereits angekündigt, fahren wir am Samstag, 28. Juni 2008, zum Aktionstag der Lebenshilfe Niedersachsen. Diese wiederkehrende Veranstaltung findet in diesem Jahr in der Innenstadt von Hildesheim statt.

Unter dem Motto "Wir sind dabei!" werden sich über 30 Theater-, Freizeit- und Sportgruppen sowie Rockbands verschiedener Lebenshilfe-Ortsvereinigungen auf insgesamt vier Bühnen vorstellen. Das bunte Programm rund um die Andreaskirche bietet viele Möglichkeiten zum Mitmachen und ist eingebettet in einen bunten Markt mit Informationen und kulinarischen Köstlichkeiten.

Abfahrt um 8.00 Uhr mit dem Bus an der Horst-Koesling-Schule, Ernst-Sievers-Straße 45-47 in Osnabrück. Rückkehr dort gegen 19.00 Uhr. Der Fahrpreis von 12 € wird im Bus erhoben. Für Personen mit einer geistigen Behinderung tragen wir diese Kosten. Wenn eine Betreuung erforderlich ist, vereinbaren Sie diese bitte mit unserem FED.

Ihre Anmeldung schicken Sie uns bitte bis zum 14.06.2008. Das Anmeldeformular finden Sie hier:

 Anmeldeformular Aktionstag Hannover

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Rundschreiben 2008

Liebe Mitglieder,

wir erinnern uns an den Ausspruch des früheren Bundespräsidenten Gustav Heinemann:

   „Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren, das er bewahren möchte.”

Diesen aufrüttelnden Worten können wir uns als Lebenshilfe-Mitglieder auch heute nicht verschließen. Als vor 50 Jahren die Bundesvereinigung Lebenshilfe gegründet wurde, stellte sie sich das Ziel, die damalige bedrückende und unwürdige Situation der Menschen mit einer geistigen Behinderung zu verbessern. Den weiteren Weg der Lebenshilfe prägten vor 25 Jahren unter anderen die Worte des damaligen Bundespräsidenten von Weizsäcker:

   „Es ist normal, verschieden zu sein.”

Seitdem hat sich die Stellung behinderter Menschen in unserer Gesellschaft grundlegend verändert. Bewahrt wurde, was hilfreich und wertvoll war. Aber es wurden auch Paradigmenwechsel erzielt, die den Menschen mit einer Behinderung eine gleichberechtigte Teilnahme am Leben in unserer Gemeinschaft ermöglichen werden. Der Weg führte von der Versorgung und Fürsorge zu Teilhabe und Selbstbestimmung. Erster Ausdruck hierfür war im Jahr 1994 der Dortmunder Lebenshilfe-Kongress mit der Aussage:

   „Ich weiß doch selbst, was ich will.”

Liebe Mitglieder, dieser kleine Rückblick zeigt eine ungeahnte Erfolgsgeschichte, denn heute enthält das Sozialgesetzbuch IX das zentrale Prinzip: Menschen mit einer Behinderung sollen am Leben der Gesellschaft teilhaben wie andere auch. Dieses Ziel der Chancengleichheit ist aber im täglichen Leben noch lange nicht erreicht; denn

   „Vieles muss noch verändert werden.”

Wir möchten verändern durch

Unsere Beratungsstelle zum Persönlichen Budget
Seit Jahresbeginn besteht ein Rechtsanspruch auf das Persönliche Budget. Dies kann die Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe in bisher ungeahnter Weise fördern. Statt der bisher von verschiedenen Kostenträgern organisierten Hilfe- bzw. Sachleistungen können Menschen mit einer Behinderung einen Geldbetrag erhalten, mit dem sie ihre benötigten Hilfen selbst einkaufen. Manche müssen das erst lernen. Insbesondere Menschen mit einer geistigen oder mehrfachen Behinderung benötigen in unterschiedlichem Maße Beratung, Unterstützung und für eine bestimmte Zeit vielleicht auch Assistenz.

Wir haben mit Monatsbeginn eine Beratungsstelle eingerichtet, in der man Rat findet, ob das Persönliche Budget fürs eigene Leben passt, wie man es beantragt und wie man damit umgeht. Sie befindet sich in der

   Hakenstraße 6 im Haus der Gesundheit, Zimmer 14
   Telefon 0541-4089759,
   Sprechzeiten dienstags (Nadine Hoppe)
   und mittwochs (Hubert Felhölter) jeweils von 16 - 18 Uhr,
   Besuche bitte möglichst vorher vereinbaren.
   Siehe auch www.gutehilfe.de

Bei Bedarf werden wir die Sprechzeiten ausweiten und diese Beratungsstelle zum Kern eines umfassenden Beratungsdienstes machen, in dem Ehrenamtliche und Betroffene (Zum BEispiel Werkstatträte, Heimbeiräte) mitarbeiten. Bitte rufen Sie uns an, wenn Sie nach entsprechenden Informationen als ehrenamtlicher Berater mitarbeiten möchten.

Wir möchten verändern durch

Informationen über die Anrechnung des Mittagessens in der Werkstatt
Das Bundessozialgericht hat kürzlich entschieden, dass die Hilfe zum Lebensunterhalt gemindert werden darf, wenn der Leistungsempfänger in der Werkstatt für behinderte Menschen kostenlos am Mittagessen teil nimmt. In dem zu Grunde liegenden Fall sei der Regelsatz von 345 € um 1,77 € je Werkstatttag zu mindern.

Eine ausführliche rechtliche Beurteilung wird die Bundesvereinigung Lebenshilfe erst vornehmen können, wenn die Urteilsgründe vorliegen. Zunächst wird empfohlen, von Widersprüchen und Klagen abzusehen, wenn die Regelsatzkürzung nicht mehr als 1,77 € täglich pro eingenommenes Mittagessen beträgt: Wir werden Ihnen voraussichtlich in der zweiten Aprilwoche auf Anfrage nähere Handlungsempfehlungen geben können.

Wir möchten verändern durch

Neubelebung unseres Freizeitclubs
Wir erhielten verschiedene Vorschläge, wie der Freizeitclub neu organisiert und strukturiert werden kann. Wie bereits mitgeteilt, findet das nächste Treffen am Samstag, dem 5. April, wie gewohnt um 16.00 Uhr im Gemeindehaus der Bonnus-Kirche statt. Dabei möchten wir uns mit den Club-Mitgliedern und mit den Eltern und Angehörigen über die künftige Durchführung austauschen und die Wünsche erfragen. Wir laden alle Interessierten zu diesem Nachmittag herzlich ein, ihre Ideen und Erwartungen in die Diskussion einzubringen.

Wir möchten verändern durch

Das nächste Referat in der AG „Ablösen / Wohnen”
Das nächste Treffen der Arbeitsgruppe „Ablösen / Wohnen” ist am 29.05.2008 um 20.00 Uhr in der Lagerhalle. Herr Prof. Dipl.-Ing. Dirk Manzke von der Fachhochschule Osnabrück - Städtebau und Freiraumplanung - wird sein Ideenprojekt „Neue Wohnformen und Arbeitsplätze für behinderte Menschen” zum Gelände am Limberg in Osnabrück vorstellen. Diese Flächen werden von der bisherigen militärischen in eine zivile Nutzung umgewidmet. Zu diesem sicher interessanten Abend laden wir Sie herzlich ein.

Wir möchten verändern durch

Fahrt zum Niedersächsischen Aktionstag der Lebenshilfe am 28.06.2008
Am 28. Juni 2008 wird der alle zwei Jahre wiederkehrende Aktionstag der Lebenshilfe Niedersachsen gefeiert. In diesem Jahr findet er rund um die Andreaskirche in Hildesheim statt. Wieder unter dem Motto „Wir sind dabei” zeigen allein über 30 Tanz-, Freizeit- und Theatergruppen, Rockbands und weitere spannende Gäste ihr Können, eingebettet in einen bunten Markt mit kulinarischen Köstlichkeiten, Spielen und Informationen.
Wir werden den Besuch des Aktionstags organisieren und Ihnen Anfang Juni eine Einladung schicken.

Wir möchten verändern durch

Einladung zu einem Seminar über Aufsichtspflicht und Haftung
Viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Einrichtungen und Diensten für Menschen mit geistiger Behinderung - aber auch Angehörige und Eltern - sind unsicher, wenn es um Aufsichtspflicht- und Haftungsfragen geht. Wann und wie weit ist Beaufsichtigung erforderlich? Wie steht die Forderung nach mehr Selbständigkeit dem entgegen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt es in einem Seminar der Bundesvereinigung Lebenshilfe vom 9. bis 10. Juni 2008.

Die Schwerpunkte liegen dabei auf den rechtlichen Grundlagen der gesetzlichen und vertraglichen Aufsichts- und Betreuungspflicht bei Menschen mit geistiger Behinderung und der Haftung bei Verletzung der genannten Pflichten. Außerdem werden Fallbeispiele vorgestellt und es besteht die Möglichkeit, auf Fragen und Probleme der Teilnehmer und Teilnehmerinnen einzugehen.

Haben Sie Interesse, an diesem Seminar teilzunehmen und Ihre Erkenntnisse in einer Abendveranstaltung an Eltern/Angehörige weiterzugeben? Selbstverständlich werden wir die Tagungs- und Reisekosten für Sie übernehmen.

Wir möchten verändern durch

Hinweis auf ein Merkblatt zur Steuererklärung 2007
Wie in den vergangenen Jahren hat Frau Katja Kruse, Rechtsanwältin beim Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte e.V., ein Steuermerkblatt für Familien mit behinderten Kindern erstellt. Es ist unter www.bvkm.de/recht/rechtsratgeber/steuermerkblatt.pdf zu finden. Sie können es aber auch bei unserem FeD (0541-430266) anfordern.

Wir möchten verändern durch

Mitarbeit in unserem Vorstand
Unser Vorstand besteht aus sechs Mitgliedern. Bei den Neuwahlen im Herbst werden der Vorsitzende und zwei weitere Mitglieder aus Altersgründen nicht wieder kandidieren. Da wir mit der letzten Satzungsänderung die Zahl der Vorstandsmitglieder auf sieben erhöhten, stehen insgesamt vier Posten zur Neubesetzung an.

Gern würden wir den interessierten Mitgliedern bereits jetzt einen Einblick in unsere Vorstandsarbeit geben. Die nächsten Vorstandssitzungen sind am 6. Mai und am 8. Juli. Bitte rufen Sie uns an, wenn Sie daran teilnehmen möchten.

Und hier möchten wir nichts verändern

Unser Mitgliedsbeitrag für das Jahr 2008
Der Jahresbeitrag beträgt unverändert 18 €. Davon zahlen wir den größten Teil als Beitrag an den Landesverband und die Bundesvereinigung sowie für das Abonnement Ihrer Lebenshilfe-Zeitung. Dennoch konnte unsere Kassiererin Marion Wischmeyer erfreulicherweise auch für das vergangene Jahr einen ausgeglichenen Kassenbericht erstellen. Das war nur möglich, weil viele von Ihnen die Beitragszahlung um einen Spendenbeitrag erhöhten. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich. Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit auch künftig in dieser Weise, damit wir zum Beispiel die in diesem Schreiben genannten Maßnahmen durchführen können.

Falls noch nicht geschehen, bitten wir Sie, wegen der oben genannten Zahlungsverpflichtungen um Überweisung bis zum 31. März 2008. Wenn Sie Ihren Beitrag lieber per Einzugsermächtigung zahlen möchten, vereinbaren Sie dies bitte mit Frau Wischmeyer unter 0541-6090199. Sollten Sie uns bereits eine Einzugsermächtigung erteilt haben, werden wir den Beitrag am 15.04.2008 erheben.

Liebe Mitglieder,

abschließend wünschen wir Ihnen einen guten Start in den Frühling, ein frohes Osterfest sowie ein wenig Zeit und Muße für die diesmal etwas umfangreichen Informationen. Besonders freuen würden wir uns im Vorstand, wenn Sie unsere Angebote zur Mitarbeit und Beteiligung annehmen würden.

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Hinweise zum Begutachtungsverfahren zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit

Liebe Mitglieder,

auf unserer Mitgliederversammlung hat Frau Anke Bahr, die Leiterin des Pflege-Centers des MDK Niedersachsen in Osnabrück, das Begutachtungsverfahren zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit erläutert. Hier stellen wir Ihnen alle wichtigen Informationen dazu zum Download oder einfach zum Nachlesen bereit.

Informationen zur Pflegeversicherung

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Veranstaltungshinweise

Liebe Mitglieder,

auf zwei interessante Veranstaltungen in Osnabrück möchten wir Sie hinweisen.

„ueber morgen” - das Filmfestival der Aktion Mensch

Ab morgen lebe ich anders - ein Vorsatz, den viele kennen, aber nur wenige umsetzen. Welche Träume und Utopien Menschen haben und welche sie verwirklichen können, das zeigt das Filmfestival „ueber morgen”. Diese bundesweite Filmtournee der Gesellschafter-Initiative der Aktion Mensch wird bis Sommer 2008 in 100 Städten zu sehen sein.

In 13 Filmen kommen Menschen zu Wort, die ihre Träume und Visionen von einer besseren Welt leben wollen. Ihre Erfolge und ihr Scheitern geben dem Zuschauer eine Idee davon, wie Perspektiven für Morgen aussehen könnten.

In Osnabrück wird das Festival eröffnet mit dem Film

     Verschwörung der Herzen
     am Donnerstag, 17. Januar 2008 um 20.15 Uhr
     in der Lagerhalle in Osnabrück, Rolandsmauer 26 (nahe Heger Tor).

Die Bundesvereinigung Lebenshilfe hat die überregionale Partnerschaft für diesen Film übernommen. Er berichtet über zwei Freunde, Per und Kare-Morten. Sie leben in der norwegischen Stadt Bergen und führen ein ganz normales Leben. Sie sind Kollegen im selben Job, aber darüber hinaus auch dicke Freunde, die beide einem Spielmannszug angehören und sich über einen Sieg ihres Fußballvereins sehr freuen können. Und sie haben noch etwas gemeinsam - Per und Kare-Morten haben beide das Down-Syndrom.

Kare-Morten verliebt sich in das Mädchen Maybritt. Zwischen Herzklopfen, Liebesbriefen und einer skeptischen Mutter lernt er, mit den Sehnsüchten und Ängsten einer großen Liebe umzugehen und vor Problemen nicht wegzulaufen. Eine anrührende Geschichte über drei Menschen, die eine ganz konkrete Utopie erlebbar machen. Der Film zeigt, dass Integration möglich ist, wenn sich eine Gesellschaft nur dazu entschließt, und dass die Suche nach persönlichem Glück, Gemeinsamkeit und einem selbstbestimmten Leben allen Menschen gemeinsam ist, ob mit oder ohne Behinderung.

Weitere Informationen über das Festival finden Sie im Internet unter www.dieGesellschafter.de. Die Lagerhalle wird das Programm für alle 13 Filme bis Ende Dezember bekannt geben.

Gute Hilfe - selbst bestimmt
Eine Tagung zum Persönlichen Budget am 14.02.2008

Unter der Schirmherrschaft des Staatssekretärs im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Herrn Gerd Hofe lädt die Fachhochschule Osnabrück ein zu einer Tagung rund um das Thema

     Persönliches Budget
     am Donnerstag, 14. Februar 2008 von 9.00 bis 15.15 Uhr
     in der Fachhochschule Osnabrück, Caprivistr. 30a, Gebäude CN.

Das Hauptprogramm richtet sich an Menschen mit Behinderung, die Heim- oder Werkstattbeiräten angehören. Zwei Vorträge in einfacher Sprache und kleine Arbeitsgruppen wechseln sich ab. Sie beschäftigen sich mit folgenden Fragen:

Daneben gibt es ein eigenes Programm für die begleitenden Mitarbeiter der Einrichtungen und für Angehörige - also für Sie

9:00 Uhr    Begrüßung (Raum CN 0001)
Prof. Dr. J. Windheuser
9:30 Uhr    Aktueller Stand des Persönlichen Budgets (Raum CN 0003)
Prof. Dr. J. Windheuser
10:15 Uhr    Umsetzung des Persönlichen Budgets am Beispiel einer Familie
A. Grove (Mutter eines Budgetnehmers)
10:45 Uhr    Kaffeepause
11:15 Uhr    Umsetzung des Persönlichen Budgets am Beispiel einer Familie - Fortsetzung
11:45 Uhr    Mittagspause (Raum CN 0002)
13:15 Uhr    Podiumsdiskussion und allgemeiner Erfahrungsaustausch (Raum CN 0003)
14:15 Uhr    Kaffeepause
14:45 Uhr    Berichte und Schlusswort (Raum CN 0001)
Prof. Dr. J. Windheuser / Tagungsteilnehmerinnen
15:15 Uhr    Tagungsende

Wenn Sie Fragen haben, rufen Sie mich gern an. Weitere Informationen finden Sie auch auf der neuen homepage www.gutehilfe.de.

Für Mitglieder der Lebenshilfe Osnabrück beträgt der Kostenbeitrag 5 €, Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen sind inbegriffen. Übrige Teilnehmer zahlen 30 €.

Die Zahl der Teilnehmer ist begrenzt. Wir bitten um möglichst baldige Anmeldung, indem Sie den Teilnahmebeitrag spätestens bis zum 15.12.07 auf unser Konto 685065 bei der Sparkasse Osnabrück (BLZ 26550105) überweisen. Danach schicken wir Ihnen weitere Informationen zur Veranstaltung und zum Persönlichen Budget.

In der Hoffnung, dass Sie trotz kommerzieller Hektik eine besinnliche Adventszeit erleben, wünschen wir Ihnen ein fröhliches Weihnachtsfest und alles Gute zum Jahreswechsel.

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Unsere Mitgliederversammlung 2007

Liebe Mitglieder,

ich lade Sie herzlich ein zu unserer Mitgliederversammlung

     am Donnerstag, 29. November 2007 um 19.30 Uhr
     im Regenbogentreff der osnabrücker werkstätten gGmbH
     in Osnabrück-Sutthausen, Industriestr. 16.

Tagesordnung

  1. Begrüßung und Eröffnung
  2. Pflegebedürftigkeit bei Menschen mit geistiger Behinderung
    Bei der Feststellung der Pflegebedürftigkeit ist unter anderem das Gutachten des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) von entscheidender Bedeutung. Frau Anke Bahr, die Leiterin des Pflege-Centers des MDK Niedersachsen in Osnabrück, erläutert das Begutachtungsverfahren und beantwortet Ihre Fragen.
  3. Bericht des Vorstands
  4. Kassenbericht
  5. Bericht der Kassenprüfer
  6. Entlastung des Vorstands
  7. Gesprächskreise, Arbeitsgruppen, Vorstandsarbeit
  8. Verschiedenes

Wir hoffen, Sie am 29. November begrüßen zu dürfen.

Den Lebenshilfe-Kalender "Sehweisen 2008" erhalten Sie bei unserem Familienentlastenden Dienst (Telefon 430266) im Haus der Gesundheit in der Hakenstraße 6, Erdgeschoss, Raum 15, und auf unserer Mitgliederversammlung.

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Unser traditioneller Herbstausflug

VOM SCHLOSS ZUM MEER

So lautet die Route für unseren bereits angekündigten traditionellen Herbstausflug am Dienstag, 11. September 2007.

Liebe Mitglieder,

wir laden Sie herzlich ein und stellen Ihnen folgendes Programm vor:

Den Teilnahmepreis werden wir im Bus erheben. Er beträgt 25 €. Darin sind neben dem Bus-Fahrpreis auch die Eintrittspreise, die Führungen, das Mittagessen und die Kosten der Schiffs-Rundfahrt enthalten.
Eine Betreuung Ihrer behinderten Angehörigen durch unseren Familien entlastenden Dienst ist möglich. Sprechen Sie dies bitte frühzeitig mit Frau Pieper ab (Telefon 0541-430266 montags bis donnerstags von 9 -12 Uhr oder montags von 16:30-18:30 Uhr).
Wir bitten um Ihre verbindliche Anmeldung mit dem beigefügten Anmeldeformular bis zum 04.09. an Herrn Bosse, der Ihnen für Fragen unter 05402-8872 gern zur Verfügung steht.

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Der Familien entlastende Dienst bezieht neue Räumlichkeiten

Liebe Mitglieder,

Ab dem 27. August finden Sie unseren Familien entlastenden Dienst im „Haus der Gesundheit” in der Hakenstraße 6, wo wir behindertengerechte Räumlichkeiten im Erdgeschoss beziehen können. Unsere Telefonnummern und unsere Sprechzeiten ändern sich nicht. Alle Kontaktdaten finden Sie hier:

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Plenum zum Thema Familie mit Staatssekretär Hoofe

Liebe Mitglieder,

das Osnabrücker Bündnis „Zukunft Osnabrück - Familie geht vor” weist auf folgenden Termin hin:

Samstag, 12. Mai 2007, 12.00 - 14.00 Uhr, in der Stadthalle Osnabrück, Niedersachsensaal

Sehr geehrte Mitglieder des Osnabrücker Familienbündnisses,

anlässlich des Plenums am 12.05.2007 hat Herr Staatssekretär Gerd Hoofe aus dem Bundesfamilienministerium seine Beteiligung zugesagt. Herr Hoofe wird zum Thema "Die Maßnahmen der Bundesregierung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Rolle der Unternehmen" sprechen und dabei sicherlich eine Reihe der in der Öffentlichkeit diskutierten Vorstellungen und Planungen der Bundesfamilienministerin Frau Dr. Ursula von der Leyen aufnehmen. Dies ist eine seltene Chance, diese Informationen aus erster Hand zu bekommen. Daher darf ich Sie noch einmal sehr herzlich zum Plenum und zu dem Vortrag von Herrn Staatssekretär Gerd Hoofe einladen.

Für das Bündnis ist die Teilnahme sicherlich eine besondere Ehrung. Herr Hoofe ist mit Osnabrück stark verbunden. Er war fast 20 Jahre Mitarbeiter in der Kreisverwaltung Osnabrück - zuletzt als Erster Kreisrat und allgemeiner Vertreter des Landrates. Im Jahr 2003 war er als Staatssekretär der Ministerin Ursula von der Leyen in das niedersächsische Sozialministerium berufen worden. Als Frau Dr. von der Leyen im Jahr 2005 Bundesfamilienministerin wurde, berief sie Herrn Hoofe zu ihrem Staatssekretär auch nach Berlin.

Auf Herrn Hoofe gingen zahlreiche richtungsweisende Initiativen zurück. So hatte er sich in Niedersachsen sehr stark gemacht für eine kommunale Verantwortlichkeit im Bereich der Vermittlung und Betreuung von schwer vermittelbaren Arbeitslosen (Hartz IV). Das Förderprogramm des Landes der „Pro-Aktiv-Zentren“ ist wesentlich durch ihn geprägt.

Die Politik des Bundesfamilienministeriums ist derzeit durch konsequente Schritte in Richtung einer Vereinbarkeit von Familie und Beruf geprägt. Wer Herrn Hoofe in dieser Frage schon einmal hören konnte, der kann erkennen, dass er hier selber sehr stark mitgestaltet. Insofern darf man seinen Vortrag mit Spannung erwarten.

Das Plenum findet statt am Samstag, dem 12. Mai 2007, 12.00 - 14.00 Uhr, in der Stadthalle Osnabrück (Niedersachsensaal).

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Bericht über unseren FeD in der Neuen Osnabrücker Zeitung

Liebe Mitglieder,

der folgende Bericht erschien am Mittwoch, 28. März 2007, in der „Neue Osnabrücker Zeitung”:

Katharina Brune mit Jil Weyer
Eine Auszeit für Eltern
Familienentlastender Dienst wird viel genutzt

OSNABRÜCK ... "Spürst du das?", fragt Katharina Brune die 13-jährige Jil und streicht ihr mit einem Forsythienzweig über die Hand. "Riech mal", fordert sie das Mädchen auf. Doch Jil ist abgelenkt: Der Wind kitzelt ihr im Nacken und weht ihre zum Pferdeschwanz gebundenen Haare nach vorne. Jil lacht von Herzen und steckt Katharina Brune damit an. Zweimal in der Woche betreut die 25-jährige Ergotherapeutin ehrenamtlich das schwerstmehrfachbehinderte Mädchen. Möglich macht das der Familienentlastende Dienst (FED) der Offenen Behindertenarbeit.

Dieser bietet Eltern mit behinderten Kindern eine zeitweise Entlastung - zugeschnitten auf die jeweiligen Bedürfnisse der Familie. "Rund um die Uhr für ein behindertes Kind da zu sein kostet die Familien viel Kraft", weiß Annette Pieper, die bei der Offenen Behindertenarbeit für den FED zuständig ist. Häufig stellen die Eltern daher ihre eigenen Bedürfnisse zurück, vernachlässigen ihre sozialen Kontakte und gehen bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Hier setzt der FED an, indem er Freiräume schafft.

Jils Vater Detlef Weyer ist alleinerziehend. Seine Frau ist vor einigen Jahren verstorben. Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen ist da nicht immer einfach. Die Betreuung durch den FED ist für ihn eine enorme Hilfe: "Meine Arbeitszeit überschneidet sich mit dem Ende der Schulzeit von Jil, auf eine Betreuung bin ich angewiesen", sagt Weyer.

Seit 2003 kommt Katharina Brune zu den Weyers nach Hause, um dort nach der Schule für ein paar Stunden auf Jil aufzupassen. Sie spielt mit der 13-Jährigen, bereitet das Essen vor und übernimmt die Körperpflege. Mittlerweile sind die beiden ein eingespieltes Team. Brune weiß, dass Jil für mit Helium aufgeblasene Luftballons schwärmt. Stofftiere, die Geräusche von sich geben, fesseln die Jugendliche ebenfalls. "Ich würde die Nachmittage mit Jil vermissen", sagt Brune.

"Bis eine vertrauensvolle Beziehung entstanden ist, braucht es aber seine Zeit", betont Pieper. "Ich achte auch immer darauf, dass der Betreuer zur Familie passt." Wenn die Chemie stimmt, sollten die Ehrenamtlichen dann aber mindestens ein Jahr dabeibleiben. Unfall- und Haftpflichtversicherungen laufen über die Lebenshilfe. "Einmal im Monat findet ein Teamgespräch in den Räumen der Lebenshilfe statt", erläutert Pieper.

150 Familien nehmen den FED zurzeit in Anspruch, mehr als 130 ehrenamtliche Helfer sind dafür im Einsatz. "Vom Land Niedersachsen ist der FED als niedrigschwelliges Betreuungsangebot anerkannt", sagt Pieper. Zehn Stunden monatlich werden bezuschusst. "Dafür muss jede Familie einen Antrag stellen, wobei die Lebenshilfe Unterstützung anbietet", sagt Pieper. Die Betreuer erhalten für jede Stunde eine Aufwandsentschädigung.

"Dass aus dem Betreuungsangebot so etwas Großes wird, hätten wir vor gut 20 Jahren nicht gedacht", sagt Pieper. 1988 als Elterninitiative gestartet, entwickelte sich der FED schnell: Mehr als 20000 Betreuungsstunden jährlich koordiniert die Leiterin des FED mittlerweile.

Wer sich für den FED interessiert, kann sich bei Annette Pieper, Tel. 0541/ 430266, melden.

--- Ende des Zeitungsberichtes ---

Zwei Sachen sind nicht korrekt dargestellt worden: Der Familienentlastende Dienst (FED) gehört natürlich zur Lebenshilfe und nicht zur Offenen Behindertenarbeit. Des Weiteren betreuen mehr als 150 ehrenamtliche Betreuer ca. 130 Familien. Dem Fazit jedoch schließen wir uns gerne an: wenn Sie sich für den FeD interessieren, sei es als Betreuer oder als Familie, dann wenden Sie sich bitte an Frau Pieper.

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Großzügige Spende der Krombacher Brauerei

Liebe Mitglieder,

am Dienstag, dem 6. März, konnten wir eine großzügige Spende der Krombacher Brauerei entgegen nehmen. Herr Siegfried Eickhorst, Repräsentant der Krombacher Brauerei, überreichte im Rahmen einer kleinen Feierstunde einen symbolischen Scheck über 2.500 € an unseren Vorsitzenden Helmut Ostermann und an die Leiterin des Familien entlastenden Dienstes Annette Pieper. In seiner Dankesrede wies Herr Ostermann auf die Kraft hin, die Eltern behinderter Kinder Tag für Tag aufbringen müssen. Die Spende soll für die Anmietung und Einrichtung von Räumlichkeiten verwendet werden, in denen zu festen Zeiten Betreuung angeboten werden kann. Auch das Büro des FeD soll dort eine neue Heimat finden.

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Elternabend zum Thema Geschwister von Kindern mit Behinderung

Ich bin doch auch noch da!

Liebe Mitglieder,

Schwester oder Bruder eines Kindes mit Behinderung oder schwerer Erkrankung zu sein, bedeutet eine besondere Belastung.

Häufig müssen diese nicht behinderten Kinder zurückstehen oder werden mehr gefordert als ihre gleichaltrigen Freunde, weil wir als Eltern ihren behinderten Geschwistern notgedrungen erheblich mehr Zeit und Aufmerksamkeit zuwenden. Konflikte, Schuldgefühle und Unsicherheiten bei allen Beteiligten, aber auch aufopfernde Zuwendung und emotionale Ablehnung können die Folge sein.

Wir möchten zu diesem Thema in einem ersten Schritt unsere Rolle als Eltern erörtern und laden Sie herzlich ein zu einem

     Elternabend
     am Dienstag, 6. März 2007 um 19.30 Uhr
     im Regenbogentreff der osnabrücker werkstätten gGmbH
     in Osnabrück-Sutthausen, Industriestr. 14.

Referentin ist die Dipl.-Sozialwissenschaftlerin Frau Marlies Winkelheide, die seit vielen Jahren Eltern zu diesem Thema berät und Seminare für Geschwisterkinder durchführt. Mit ihrer Hilfe wird es möglich sein, sich den oft unausgesprochenen Fragen der Geschwisterkinder anzunähern und ihnen gegebenenfalls Hilfen zu geben. Darüber hinaus möchten wir auch die Durchführung eines Seminars für Geschwisterkinder mit Ihnen erörtern. Gäste sind herzlich willkommen.

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Rundschreiben 2007

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es

Liebe Mitglieder,

an dieses bekannte Wort von Erich Kästner denke ich oft, wenn in Diskussionen, Interviews oder Veranstaltungen zu hören ist „man müsste...”, „man könnte...” oder „man sollte...” dieses oder jenes „Hilfreiche” tun. Sicher gut gemeinte Vorschläge - aber wem helfen sie? Viel lieber sind mir solche Aussagen: „Ich mache...”, „Ich habe getan...”, „Kommt, lasst uns machen!” Dahinter stehen Menschen, die anpacken, wenn zu helfen ist. Ich bin froh, dass es diese auch in unserem Verein gibt. Sie alle verdienen unsere Anerkennung und unseren Dank.

Im vergangenen Jahr bestand Anlass, dies in drei besonders herausragenden Fällen in außer-gewöhnlicher Weise zum Ausdruck zu bringen, indem wir die jahrzehntelange ehrenamtliche Arbeit von Herrn Derek Fisher, Frau Heide Billmann und Frau Ellen Melzer würdigten.

Als Schwimmmeister im HPZ (jetzt Horst-Koesling-Schule) war Herr Fisher jeden Samstag präsent, um behinderten Kindern und Jugendlichen die Angst vorm Wasser zu nehmen und ihnen das Schwimmen zu lehren. Selbst im „Unruhestand”, für den wir ihm weiterhin alles Gute wünschen, hat er dies noch rund ein Jahrzehnt weitergeführt.

Ebenfalls jahrzehntelang ehrenamtlich tätig für Menschen mit einer Behinderung waren Frau Billmann und Frau Melzer. Als sie die Leitung des Freizeitclubs in andere Hände gelegt hatten, wurden sie von den Club-Mitgliedern und der Bonnus-Gemeinde sehr herzlich verabschiedet. Dabei gab es rührende Szenen, die die Intensität dieser jahrelangen Arbeit widerspiegelten.

Diese drei Menschen haben gemeinsam, dass sie - ohne in der Familie von Behinderung betroffen zu sein - sich vorbildlich zu unserer großen Solidargemeinschaft bekannten, indem sie sich über viele Jahre in ihrer Freizeit für Menschen mit Behinderungen engagierten und ihnen ein Stück Teilhabe am normalen Leben ermöglichten. Dafür danken wir ihnen sehr.

Unser Mitgliedsbeitrag

Der Jahresbeitrag beträgt unverändert 18 €. Davon zahlen wir den größten Teil als Beitrag an den Landesverband und die Bundesvereinigung sowie für das Abonnement Ihrer Lebenshilfe-Zeitung. Dennoch konnte unsere Kassiererin Marion Wischmeyer erfreulicherweise auch für das vergangene Jahr einen ausgeglichenen Kassenbericht erstellen. Das war nur möglich, weil viele von Ihnen die Beitragszahlung um einen Spendenbeitrag erhöhten. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich. Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Arbeit auch künftig in dieser Weise unterstützen würden.

Wir bitten Sie - sofern noch nicht geschehen - wegen der oben genannten Zahlungsverpflichtungen um Überweisung bis zum 31.03.07. Wenn Sie Ihren Beitrag lieber per Einzugsermächtigung zahlen möchten, vereinbaren Sie dies bitte mit Frau Wischmeyer unter 0541-6090199.

Wenn Sie uns bereits eine Einzugsermächtigung erteilt haben, werden wir den Beitrag am 15.04. erheben.

Keine Kürzung der Grundsicherung wegen des Mittagessens in der Werkstatt

Das Sozialgericht Brandenburg hatte in einem auf viele Situationen übertragbaren Fall zu entscheiden:
Der Kläger wohnt im Haushalt seiner Eltern und besucht die WfbM. Dort erhält er im Rahmen der Eingliederungshilfe ein Mittagessen. Würde er dies nicht einnehmen, erhielte er es kostenfrei bei seinen Eltern. Das Gericht stellte fest, dass keine häusliche Ersparnis vorliege. Eine Kürzung der Grundsicherung sei rechtswidrig. Das Urteil ist inzwischen rechtskräftig.

Andere Sozialgerichte haben anders entschieden. Solange aber keine abschließende Klärung dieser Frage durch die zweite und dritte Instanz gegeben ist, raten wir Ihnen, sich auf dieses für Sie günstige Urteil zu beziehen. Weiterführende Informationen senden wir Ihnen gern.

Termine
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Eltern - Sozial - Forum am 11.02.2007

Liebe Mitglieder,

gemeinsam mit dem Landesverband Niedersachsen der Lebenshilfe und der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück bieten wir Ihnen Informationen zu Themen, die für Familien mit behinderten Angehörigen von großer Bedeutung sein können. Nach einem Überblick über die aktuellen sozialpolitischen Entwicklungen im Bereich der Behindertenhilfe stehen folgende Punkte auf dem Programm:

  1. Aktuelles zur Pflegeversicherung
    und zur Änderung der Beurteilungsrichtlinien ab 01.09.06.
  2. Kindergeld und andere Einkünfte,
    Abzweigung oder Abtretung des Kindergelds bei Heimbewohnern
  3. Allgemeines Gleichstellungsgesetz (AGG);
    Übersicht über das AGG, Rechtsschutz gegen die Verletzung des Benachteiligungsverbots bei behinderten Menschen.
  4. Informationen zum Vererben und Erben
    für Eltern geistig behinderterter Kinder unter Berücksichtigung sozialhilferechtlicher Rahmenbedingungen; Notwendigkeit und Konstruktion des sogenannten Behindertentestaments.

Bei allen Themen haben Sie die Möglichkeit, Ihre Fragen zur Diskussion zu stellen. Wenn Sie wünschen, können Sie uns Ihre Fragen aber auch vorher an unsere Postanschrift oder an schicken.

Datum und Uhrzeit
Samstag, 10.02.2007, 10:30-16:00 Uhr einschließlich Mittagspause

Veranstaltungsort
osnabrücker werkstätten gGmbH
Osnabrück-Sutthausen, Industriestr. 16.

Referenten
Rechtsanwälte Reinhold Hohage und Timo Prieß von der Kanzlei Hohage, May & Partner, die an den Standorten Hamburg, Hannover, München und Berlin vertreten ist und sich auf die Bereiche Soziales, Pflege und Gesundheit spezialisiert hat.

Kosten
Mitglieder der Lebenshilfe Osnabrück zahlen fünf Euro. Gäste / Nichtmitglieder sind herzlich willkommen, sie zahlen zehn Euro. Mit diesen Kostenbeiträgen, die wir vor Ort erheben werden, sind auch das Mittagessen und alkoholfreie Getränke abgegolten.

Betreuung Ihrer Kinder
Für Ihre Kinder bieten wir eine Betreuung durch unseren FeD an. Bitte wenden Sie sich an Frau Annette Pieper.

Wir bitten um Ihre Anmeldung bis zum 3. Februar.

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Unsere Mitgliederversammlung 2006

Liebe Mitglieder,

ich lade Sie herzlich ein zu unserer Mitgliederversammlung

     am Donnerstag, 19. Oktober 2006 um 19.30 Uhr
     im Regenbogentreff der osnabrücker werkstätten gGmbH
     in Osnabrück-Sutthausen, Industriestr. 16.

Tagesordnung
  1. Begrüßung und Eröffnung
  2. Bericht des Vorstands
  3. Kassenbericht
  4. Bericht der Kassenprüfer
  5. Entlastung des Vorstands
  6. Wahl zum Vorstand
    In unserer neuen Satzung wurde festgelegt, dass der Kassenwart dem Vorstand angehört. Frau Marion Wischmeyer führt unsere Vereinskasse seit vielen Jahren. Es wird vorgeschlagen, sie gemäß § 8 (1) der neuen Satzung in den Vorstand zu wählen.
  7. EInfach. Gutes Tun!
    Unter diesem Motto arbeitet die Heilpädagogische Hilfe Osnabrück seit Jahrzehnten erfolgreich für Menschen mit Behinderungen. Der Geschäftsführer Herr Heiner Böckmann stellt die Arbeit des Vereins und der osnabrücker werkstätten vor und zeigt künftige Entwicklungen auf.
  8. Verschiedenes

Wir hoffen, Sie am 19. Oktober begrüßen zu dürfen.

Den Lebenshilfe-Kalender "Sehweisen 2007" erhalten Sie bei unserem Familienentlastenden Dienst (Telefon 430266) und auf unserer Mitgliederversammlung.

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Neue Leitung für den Freizeitclub

Liebe Mitglieder des Freizeitclubs, liebe Angehörige!

Jahrzehntelang haben sich Frau Heide Billmann und Frau Ellen Melzer dankenswerterweise für unseren Freizeitclub engagiert. Neben den regelmäßigen Club-Nachmittagen haben sie zahlreiche Ausflüge und besondere Veranstaltungen organisiert. Die letzte große Feier zum 30jährigen Bestehen haben wir noch alle in guter Erinnerung.

Jetzt möchten sie die Leitung in andere Hände legen. Bei unserem nächsten Club-Treffen werden sie aber im Urlaub sein. Deswegen haben wir geplant, sie beim Treffen am 04. November zu verabschieden und ihnen für ihr ehrenamtliches Engagement zu danken.

Der Freizeitclub in Bonnus wird weiter bestehen!

Dies können wir Ihnen heute mit Gewissheit mitteilen, denn

Wir wünschen Ihnen auch für die Zukunft viel Spaß und Unterhaltung im Freizeitclub

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Unser traditioneller Herbstausflug

Herzlich Willkommen in Bad Sassendorf

Liebe Mitglieder,

wir laden Sie herzlich ein zu unserem bereits angekündigten traditionellen Herbstausflug am Dienstag, 12. September 2006.

Folgendes Programm ist geplant:

Der Teilnahmepreis wird im Bus erhoben. Er beträgt 20 €. Darin sind neben den Fahrtkosten auch das Mittagessen und die Eintrittspreise enthalten.
Eine Betreuung Ihrer behinderten Angehörigen durch unseren Familienentlastenden Dienst ist möglich. Sprechen Sie dies bitte frühzeitig mit Frau Pieper ab (Telefon 0541-430266 montags bis donnerstags von 9 -12 Uhr oder montags von 16:30-18:30 Uhr).
Wir bitten um Ihre Anmeldung mit dem beigefügten Blatt bis zum 05.09. an Herrn Bosse, der Ihnen für Fragen unter 05402-8872 gern zur Verfügung steht.

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Informationsabend über das Betreuungsrecht

Liebe Mitglieder,

der bereits im letzten Rundschreiben angekündigte Informationsabend über das Betreuungsrecht wird stattfinden

Referent ist Herr Jürgen Magnus, Richter am Amtsgericht Osnabrück. Nach einem Kurzvortrag über das geltende Recht wird er Fragen beantworten, die uns insbesondere als Eltern/Angehörige und auch als bestellte Betreuer von Menschen mit einer geistigen Behinderung interessieren, wie z.B.

Wir laden Sie herzlich ein und würden Sie am 08.06. gern begrüßen.

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Einladung zum Aktionstag 2006 der Lebenshilfe Niedersachsen

Plakat Nienburg     

Liebe Mitglieder,

wie bereits angekündigt, fahren wir am Samstag, 17. Juni zum Aktionstag der Lebenshilfe Niedersachsen. Diese traditionelle Veranstaltung findet in diesem Jahr in der Innenstadt von Nienburg/Weser statt.

Unter dem Motto "Wir sind dabei" wollen sich über 30 Theater-, Freizeit- und Sportgruppen sowie Rockbands verschiedener Lebenshilfe-Ortsvereinigungen auf insgesamt vier Bühnen vorstellen. Das bunte Programm rund um den Kirchplatz bietet viele Möglichkeiten zum Mitmachen und ist eingebettet in einen bunten Markt mit Informationen und kulinarischen Köstlichkeiten.

Abfahrt um 9.00 Uhr mit dem Bus ab Bonnus, Rückkehr um 17.30 Uhr. Der Fahrpreis von 10 € wird im Bus erhoben. Für Angehörige mit geistiger Behinderung tragen wir diese Kosten. Eine Betreuung ist möglich, wenn Sie dies mit unserem FED vereinbaren. Falls ein Rollstuhl mitgeführt werden soll, rufen Sie bitte an.

Ihre Anmeldung erbitten wir bis zum 06.06.06 an

Lebenshilfe Osnabrück
Josef-Schwetje-Str. 17
49080 Osnabrück
Telefon: 0541-83456
E-Mail:

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Danz up de Deel am 19. Mai 2006

Liebe Mitglieder,

wir laden Sie herzlich ein zu dem bereits angekündigten geselligen Abend, den wir gemeinsam mit unseren Gästen aus Derby
am Freitag, 19. Mai um 19.00 Uhr
im Gasthaus zur Spitze in OS-Hellern, Töpferstr. 5
feiern wollen. Nach einem gemeinsamen Abendessen werden wir ein interessantes Programm mit Musik und Hokuspokus erleben. Und wer mag, kann auch selbst zu Livemusik das Tanzbein schwingen.

Der Eintrittspreis einschließlich Abendessen (warmes Büfett) beträgt 15 € pro Person. Für Ihre behinderten Angehörigen werden wir diese Kosten übernehmen. Wir wünschen Ihnen frohe Ostern und bitten um Ihre Anmeldung unter Angabe Ihres Namens, Ihrer Telefonnr., der Anzahl der Teilnehmer und der Anzahl der behinderten Teilnehmer bis zum 28.04. an

Lebenshilfe Osnabrück
Josef-Schwetje-Str. 17
49080 Osnabrück
Telefon: 0541-83456
E-Mail:

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Ausflug nach Hameln am 16. Mai

Liebe Mitglieder,

   

wir laden Sie herzlich ein zu dem bereits im letzten Rundschreiben angekündigten Ausflug, der gemeinsam mit unseren Gästen von der "Lebenshilfe" in Derby stattfindet.

Wir starten um 9.00 Uhr mit dem Bus an der Bonnuskirche, Obere Martinistraße in Osnabrück. Nach ca. 90 Minuten werden wir in Hameln eintreffen. Dort begegnen Sie dem Wahrzeichen der Stadt, dem Rattenfänger auf Schritt und Tritt. Er soll bereits im Jahre 1284 die Weserstadt von Ratten und Mäusen befreit haben. Als ihm danach der vereinbarte Lohn vorenthalten wurde, rächte er sich an den Hamelner Bürgern. Heute erinnern viele Inschriften und Kunstwerke wie z.B. obiges Glasfenster in der Marienkirche an den berühmtesten Kindesentführer aller Zeiten.

Sie haben in Hameln zunächst Zeit zu Ihrer freien Verfügung. Um 14.00 Uhr findet eine Stadtführung durch den Rattenfänger statt. Gegen 18.00 Uhr werden wir wieder in Osnabrück eintreffen.

Der Teilnahmepreis für Fahrt einschl. Stadtführung beträgt 15 € pro Person und wird im Bus erhoben. Für Ihre behinderten Kinder übernehmen wir diese Kosten. Wir wünschen Ihnen ein frohes Osterfest und bitten um Ihre verbindliche Anmeldung unter Angabe Ihres Namens, Ihrer Telefonnr., der Anzahl der Teilnehmer und der Anzahl der behinderten Teilnehmer bis zum 28.04. an

Lebenshilfe Osnabrück
Josef-Schwetje-Str. 17
49080 Osnabrück
Telefon: 0541-83456
E-Mail:

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Rundschreiben 2006

Liebe Mitglieder,

dies ist nur ein kleiner Auszug der Fragen, Thesen und Forderungen, die wir in Publikationen verschiedener Herkunft lesen und die uns bewegen.

Obwohl die Regierungsparteien in Teilen der Sozialpolitik noch keine gemeinsame Linie fanden, wurde im Koalitionsvertrag vereinbart, dass der für behinderte Menschen eingeleitete Prozess zur Verwirklichung einer umfassenden Teilhabe in der Gesellschaft fortgesetzt werden soll. Dies ist eine Herausforderung für Praxis, Wissenschaft und Politik!

Und für die Lebenshilfe wird es eine ständige Aufgabe sein,

Letzteres gewinnt angesichts der Moral- und Ethikdebatten immer größere Bedeutung. Nicht selten wird in Diskussionen über Sterbehilfe und Bioethik z.B. argumentiert "so viel Leid müsse doch nicht ertragen werden". Eine gefährliche Entwicklung! Verdeckt wird damit auch eine Lebenswerte-Diskussion aufgenommen. Es droht die Gefahr einer Selektierung bei Menschen mit Behinderungen, obwohl unsere Verfassung bei den Grundrechten keine Differenzierung zulässt (wie das Bundesverfassungsgericht in diesen Tagen bei einem anderen Anlass betonte).

Liebe Mitglieder, diese kurzen Hinweise mögen deutlich machen, dass eine starke Interessenvertretung für Menschen mit einer geistigen Behinderung unverzichtbar ist und dass Sie durch Ihre Mitgliedschaft dazu beitragen, dass die Lebenshilfe die genannten Aufgaben wahrnehmen kann. Und wenn Sie jemanden kennen, der diese Aufgaben ebenfalls durch seinen Beitritt zur Lebenshilfe unterstützen möchte, rufen Sie uns bitte an. Wir schicken gerne Informationsmaterial zu und nehmen Kontakt zum Interessenten auf.

Wir erwarten Gäste aus Derby

Vom 14. - 20. Mai werden uns Mitglieder der Derby Shield Society, der "Lebenshilfe" aus der Partnerstadt Derby besuchen. Damit werden die nun schon seit mehr als 20 Jahren bestehenden Kontakte verstärkt. Ilse Niemann wird die Begegnung wie in den Vorjahren organisieren. Wir laden Sie herzlich ein, bei den Veranstaltungen am 16.05. und 19.05. (siehe Termine) dabei zu sein.

Unser Familienentlastender Dienst (FeD)

Bereits im 18. Jahr bieten wir mit unserem FeD eine ambulante Betreuung behinderter Menschen an, um die Familien für kurze Zeiten von ihrer immerwährenden Aufgabe zu entlasten. Organisierung und Finanzierung gestalten sich angesichts der Einsparungen in öffentlichen Haushalten zunehmend schwieriger.

Die Stadt und der Landkreis haben uns aber für 2006 erfreulicherweise bereits ihre Unterstützung zugesichert. Wir hoffen, dass dies ein Signal für das Land Niedersachsen bedeutet und wir auch von dort wie bisher Zuschüsse erhalten werden, um den Dienst in bisheriger Weise fortführen zu können. Der Zahlungsverkehr des FeD wird ab sofort über das neu eingerichtete Konto 1510140773 bei der Sparkasse Osnabrück abgewickelt.

Leitung unseres Freizeitclubs

Jahrzehntelang haben sich Frau Heide Billman und Frau Ellen Melzer dankenswerterweise für unseren Freizeitclub engagiert. Jetzt möchten sie die Leitung in andere Hände legen. Bitte helfen Sie uns bei der Regelung der Nachfolge und nennen Sie uns geeignete Personen.

Unser Kind, das Info-Magazin für junge Eltern
1. Auflage 2006, DIN A 4, broschiert, farbig illustriert, 144 Seiten

Das neue Lebenshilfe-Magazin ist nicht als Fachbroschüre aufgemacht sondern informiert im modernen Magazinstil über die aktuelle Situation von Familien mit einem geistig behinderten Kind. Im Focus steht der erste Lebensabschnitt von der Geburt bis zum Schulalter. Neben den Erfahrungen betroffener Familien enthält "Unser Kind" jede Menge Internetlinks, Adressen, rechtliche Informationen und andere Tipps. Gegen eine Schutzgebühr von 5,00 € schicken wir Ihnen die Broschüre gern ins Haus. Bestellen Sie bitte bei unserem FeD unter der Rufnummer 0541-430266.

Kinder mit Down-Syndrom
Informationen für Eltern von Kindern mit Down-Syndrom bietet die Bundesvereinigung Lebenshilfe in Marburg unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Wilken in folgenden Seminaren:

Wenn Sie an einem dieser Familien-Seminare mit Kinderbetreuung teilnehmen möchten, schicken wir Ihnen gern weitere Informationen.

www.lebenshilfe-angesagt.de - Das Internetangebot in "leichter Sprache"

Die Kommunikation und die Vermittlung von Informationen erfolgen zunehmend über das Internet. Behinderte Menschen können an diesem Medium oft nicht teilnehmen, weil sie an der Struktur, dem Aufbau und der Sprache der Internetseiten scheitern. Deshalb wurde die Website www.lebenshilfe-angesagt.de (oder kurz www.le-an.de) entwickelt. Sie richtet sich in erster Linie an Menschen mit einer geistigen Behinderung. Das Spezielle in Kürze:

Steuermerkblatt des Bundesverbandes für Körper- und Mehrfachbehinderte e.V.

Das alljährlich herausgegebene Merkblatt kann Ihnen helfen, die Steuervorteile, die Ihnen als Eltern behinderter Kinder oder als selbst Betroffener zustehen, geltend zu machen. Es wurde im Internet unter www.bvkm.de veröffentlicht. Sie können es auch bei unserem FeD unter der Rufnummer 0541-430266 anfordern.

Unser Mitgliedsbeitrag

Der Jahresbeitrag beträgt unverändert 18 €. Davon zahlen wir 15 € als Beitrag an den Landesverband und die Bundesvereinigung sowie für das Abonnement Ihrer Lebenshilfe-Zeitung. Dennoch konnte unsere Kassiererin Marion Wischmeyer erfreulicherweise auch für das vergangene Jahr einen ausgeglichenen Kassenbericht vorlegen. Das war nur möglich, weil viele von Ihnen die Beitragszahlung um einen Spendenbeitrag erhöhten. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich. Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Arbeit auch künftig in dieser Weise unterstützen würden.

Wir fügen einen Überweisungsvordruck bei und bitten Sie - sofern noch nicht geschehen - wegen der oben genannten Zahlungsverpflichtungen um Überweisung bis zum 31.03.06. Wenn Sie Ihren Beitrag lieber per Einzugsermächtigung zahlen möchten, vereinbaren Sie dies bitte mit Frau Wischmeyer unter 0541-609199.

Zum Schluss noch ein Fernseh-Tipp

"selbstbestimmt!" - das Magazin für Menschen mit Behinderungen, ihre Angehörigen und Freunde, berichtet von einem einzigartigen Modellprojekt in Templin und vom Training der Rollstuhlfechter in Erfurt. Ausgestrahlt durch 3sat am 09.03. von 14.15 - 14.45 Uhr.

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Unsere Mitgliederversammlung 2005

Liebe Mitglieder,

ich lade Sie herzlich ein zu unserer Mitgliederversammlung

     am Donnerstag, 24. November 2005 um 19.30 Uhr
     im Regenbogentreff der osnabrücker werkstätten gGmbH
     in Osnabrück-Sutthausen, Industriestr. 16.

Tagesordnung

  1. Begrüßung und Eröffnung
  2. Das persönliche Budget in der Erprobungsphase
    Referent ist Herr Professor Jochen Windheuser
    Den Bürgerinnen und Bürgern, die mit einer Behinderung leben, kann die Sozialverwaltung künftig ein persönliches Budget zur Verfügung stellen. Sie sollen dann ihre notwendigen Hilfen eigenständig organisieren und mit Hilfe des zugewiesenen Geldbetrags finanzieren. Dieses Verfahren wirft viele Fragen auf, insbesondere für Menschen mit einer geistigen Behinderung.
    In mehreren Bundesländern laufen Modellversuche. Sie werden In Niedersachsen durch unseren Referenten Herrn Professor Jochen Windheuser wissenschaftlich begleitet.
  3. Bericht des Vorstands
  4. Kassenbericht
  5. Bericht der Kassenprüfer
  6. Entlastung des Vorstands
  7. Satzungsänderung gemäß unserem Rundschreiben vom 28.10.2005
  8. Verschiedenes

Wir hoffen, Sie am 24. November begrüßen zu dürfen.

Den Lebenshilfe-Kalender "Sehweisen 2006" erhalten Sie bei unserem Familienentlastenden Dienst (Telefon 430266) und auf unserer Mitgliederversammlung.

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Satzungsänderung

Liebe Mitglieder,

die Satzung unseres Vereins wurde am 29. Mai 1963 in der Gründungsversammlung einstimmig beschlossen und in den folgenden Jahren durch Beschlüsse der Mitgliederversammlung mehrmals geändert, zuletzt am 09.11.1999.

Vor zwei Jahren haben wir die Satzung auch in unseren Internet-Auftritt eingestellt und um Anregungen zu notwendigen Änderungen gebeten. Diese wurden erforderlich auf Grund steuerrechtlicher Hinweise des Finanzamts und aus organisatorischen Gründen. Neben der alten Fassung nach dem Stand vom 09.11.1999 zeigen wir Ihnen heute eine neue Fassung, die wir unter der Federführung von Herrn Norbert Wischmeyer - Richter am hiesigen Landgericht - erarbeitet haben. Die wesentlichen Änderungen sind:

Sachliche Änderungen sind in der beigefügten neuen Fassung kursiv gedruckt. Um sie in Kraft zu setzen, bedarf es Ihrer Mitwirkung im Sinne des § 7 Ziffer 3 der alten Satzung. Wir bitten daher um Ihre Zustimmung zu dieser Fassung vom 25.10.2005, indem Sie bis zum 6. November 2005 in schriftlicher Form unserem stellvertretenden Vorsitzenden Herrn Norbert Wischmeyer die Vollmacht erteilen, auf der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung Ihr Stimmrecht wahrzunehmen oder indem Sie von Ihrem Stimmrecht selber Gebrauch machen.

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Unser traditioneller Herbstausflug

Eleganz in Flora und Schiffbau

Liebe Mitglieder,

wir bieten Ihnen beides an und laden Sie herzlich ein zu unserem bereits angekündigten traditionellen Herbstausflug am Dienstag, 13. September 2005.

Folgendes Programm ist geplant:

Der Teilnahmepreis wird im Bus erhoben. Er beträgt 20 €. Darin sind neben den Fahrtkosten auch das Mittagessen und die Eintrittspreise enthalten.
Eine Betreuung Ihrer behinderten Angehörigen durch unseren Familienentlastenden Dienst ist möglich. Sprechen Sie dies bitte frühzeitig mit Frau Pieper ab (Telefon 0541-430266 montags bis donnerstags von 9 -12 Uhr oder montags von 16:30-18:30 Uhr).
Wir bitten um Ihre Anmeldung mit dem beigefügten Blatt bis zum 05.09. an Herrn Bosse, der Ihnen für Fragen unter 05402-8872 gern zur Verfügung steht.

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Familiensport für Familien mit behinderten Kindern, für Geschwisterkinder und Freunde

Beim OSC, Hiärm-Grupe-Straße 8, wird unter der Leitung von Frau Margitta Schneider zweimal monatlich an Samstagen von 10.00 bis 11.30 Uhr Familiensport angeboten. Für die behinderten Kinder (das Alter sollte etwa 11 - 15 Jahre sein) wird dieses Angebot als Rehabilitationssport von den Krankenkassen anerkannt. Schwerpunkt sind Trampolinspringen und Polybatspiel (Tischtennis ohne Netz mit Banden).

Die Eltern können sich von 10.00 - 11.15 Uhr im Aktivital des OSC fit machen/halten, anschließend folgt bis 11.30 Uhr ein gemeinsames Spiel der Eltern und Kinder. Eine Mitgliedschaft im OSC ist Voraussetzung (Familienbeitrag 21,50 € monatlich). Nähere Auskünfte gibt Ihnen gern Frau Margitta Schneider, Telefon 0541/23741, E-Mail:

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Rundschreiben 2005

Liebe Mitglieder,

wir möchten Ihnen eine kleine Geschichte weitergeben. Sie stammt aus einem Adventskalender der evangelischen und katholischen Kirchen in Hamburg und wurde uns von lieben Bekannten - Eltern eines behinderten Kindes - geschickt.

Willkommen in Holland

Ich werde oft gefragt, wie es ist, ein behindertes Kind großzuziehen. Es ist wie folgt:
Wenn man ein Baby erwartet, ist das, als wenn man eine wundervolle Reise nach Italien plant. Man deckt sich mit Reiseprospekten und Büchern über Italien ein und plant die wunderbare Reise. Man freut sich aufs Kolosseum, Michelangelos David, eine Gondelfahrt in Venedig, und man lernt vielleicht noch ein paar nützliche Brocken Italienisch. Es ist alles so aufregend.
Nach Monaten ungeduldiger Erwartung kommt endlich der lang ersehnte Tag. Man packt die Koffer, und einige Stunden später landet das Flugzeug. Der Steward kommt und sagt: "Willkommen in Holland." ---- "Holland?!? Was meinen Sie mit Holland?!? Ich habe eine Reise nach Italien gebucht! Mein ganzes Leben lang habe ich davon geträumt, nach Italien zu fahren!" Aber der Flugplan wurde geändert. Du bist in Holland gelandet, und da musst du jetzt bleiben. Wichtig ist, die haben uns nicht in ein schreckliches, dreckiges, von Hunger, Seuchen und Krankheiten geplagtes Land gebracht. Es ist nur anders als Italien.
So, was du jetzt brauchst, sind neue Bücher und Reiseprospekte, und du musst eine neue Sprache lernen, und du triffst andere Menschen, welche du in Italien nie getroffen hättest. Es ist nur ein anderer Ort, langsamer als Italien, nicht so auffallend wie Italien. Aber nach einer gewissen Zeit an diesem Ort und wenn du dich vom Schrecken erholt hast, schaust du dich um und siehst, dass Holland Windmühlen hat.... Holland hat auch Tulpen. Holland hat sogar Rembrandts. Aber alle, die du kennst, sind sehr damit beschäftigt, von Italien zu kommen oder nach Italien zu gehen. Und für den Rest deines Lebens sagst du dir: Ja, Italien, dorthin hätte ich auch reisen sollen, dorthin habe ich meine Reise geplant." Und der Schmerz darüber wird nie und nimmer vergehen, denn der Verlust dieses Traumes ist schwerwiegend.
Aber…. wenn du dein Leben damit verbringst, dem verlorenen Traum der Reise nach Italien nachzutrauern, wirst du nie frei sein, die speziellen und wundervollen Dinge Hollands genießen zu können.

Liebe Eltern, wir wünschen Ihnen, dass Sie zwischen dem vielleicht besinnlichen Jahreswechsel und der fröhlichen Karnevalszeit Muße finden zum Bedenken dieser kleinen Geschichte von Emily Perl Kingsley, der Mutter eine Sohns mit Down-Syndrom und Mitautorin der Fernsehserie Sesamstraße.

So wie Emily Perl Kingsley "nach Holland umgeleitet" wurde, erging es vielen von uns Mitgliedern der Lebenshilfe. Deshalb möchten wir auch im neuen Jahr Möglichkeiten aufzeigen, frei zu werden von dem absoluten "Urlaubs-Traumziel Italien", um vielleicht andere "Länder" kennen zu lernen und die "speziellen und wundervollen Dinge Hollands" genießen zu können. Dazu empfehlen wir u.a. den Besuch der beiden folgenden Veranstaltungen, die am 16. und 23. Februar von der Osnabrücker Volkshochschule angeboten werden.

Vortrag
Hört es denn nie auf...!?
für Mütter von Kindern mit Behinderung      in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Osnabrück e.V.

Gerade bei Müttern, deren Kinder mit einer Behinderung leben, gehören Schuldgefühle oft zum Alltag, ohne dass sie sich dessen überhaupt bewusst sind.

An diesem Themen- und Gesprächsabend wollen wir uns die Schuldgefühle und die Bedeutung für unser Leben einfach einmal näher ansehen.

20900
Dorothea Wolf-Stiegemeyer,
Dipl.-Heilpädagogin;
Haus der Volkshochschule,
Bergstr. 8,
Mittwoch, 16. Februar 2005,
20:00 bis 22:00 Uhr
EIntritt 3 €, keine Ermäßigung!
Vorherige Anmeldung erforderlich!
    

Vortrag
Ablösung ja - aber um welchen Preis?
für Eltern von Kindern mit Behinderung        in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Osnabrück e.V.


Die Zukunft von Menschen mit Behinderung entfaltet sich nicht so selbstverständlich und fließend wie die von Menschen ohne Behinderung. Als Eltern begleiten wir unsere mit einer Behinderung lebenden Kinder, sehen ihren Hilfebedarf und sollen doch loslassen.

An diesem Themen- und Gesprächsabend werden wir uns mit verschiedenen Phasen der Abnabelung, den Erschwernissen, Bedürfnissen und Hilfen beschäftigen.

20901
Dorothea Wolf-Stiegemeyer,
Dipl.-Heilpädagogin;
Haus der Volkshochschule,
Bergstr. 8,
Mittwoch, 23. Februar 2005,
20:00 bis ca. 21:30 Uhr
EIntritt 3 €, keine Ermäßigung!
Vorherige Anmeldung erforderlich!

Eine Anmeldung bis spätestens zwei Tage vorher ist für jede Veranstaltung zwingend erforderlich!
Telefon 0541/323-2243 und 323-4694, Fax 0541/323-4347 oder E-Mail .
Wir werden an der Abendkasse präsent sein und für Sie als Lebenshilfe-Mitglied den Eintrittspreis entrichten.

Ein Literatur-Hinweis:

Etta Wilken - Menschen mit Down-Syndrom in Familie, Schule und Gesellschaft

Informationen, Anregungen und Vorschläge zu allen Lebensbereichen von Menschen mit Down-Syndrom und für ihre Familien. Beginnend mit dem Baby-, über das Kindergarten- und Schulalter, geht der Ratgeber auf die besondere Situation Jugendlicher und junger Erwachsener ein und befasst sich auch mit dem Erwachsenenalter sowie dem Älterwerden.
Das Buch beleuchtet auch die jeweilige Situation der Familien, gibt Hinweise zur Selbsthilfe und Förderung und setzt sich kritisch mit medizinischen Therapien auseinander. Daneben stehen eigene Kapitel zu medizinischem Basiswissen und zu rechtlichen Grundlagen. Literatur- und Adresshinweise runden das Buch ab.

Dieses Standardwerk erschien im Lebenshilfe-Verlag zum Preis von 18,- €. Sie können es durch uns beziehen oder es für eine begrenzte Zeit bei uns ausleihen.

Überprüfung der Grundsicherungsbescheide

Zu Jahresanfang erhalten alle Leistungsberechtigten in der Grundsicherung neue Bescheide. Eltern werden möglicherweise mit neuen Unterhaltsforderungen konfrontiert. Soweit es sich dabei um gesetzlich abgesicherte Sparmaßnahmen handelt, können dagegen keine Rechtsmittel eingelegt werden. Wir verweisen insoweit auf die Beiträge in der Lebenshilfe-Zeitung 4/04. Sofern das neue Recht fehlerhaft angewendet wurde, müssen jedoch gegen die Grundsicherungsbescheide in der in der Rechtsmittelbelehrung genannten Frist von 4 Wochen rechtzeitig Widersprüche eingelegt werden, so dass hier ggf. dringender Handlungsbedarf besteht.

Die Bundesvereinigung Lebenshilfe hat eine Checkliste zur Überprüfung neuer Grundsicherungsbescheide herausgegeben, die wir Ihnen auf Anforderung gerne zusenden.

Unser Mitgliedsbeitrag

Unser Jahresbeitrag beträgt 18 €. Wenn Sie berücksichtigen, dass wir davon 15 € abführen als Beitrag an den Landesverband und die Bundesvereinigung sowie für das Abonnement Ihrer Lebenshilfe-Zeitung, ist dieser Beitrag als sehr gering zu bezeichnen. Dennoch konnte unsere Kassiererin Marion Wischmeyer erfreulicherweise stets einen ausgeglichenen Kassenbericht vorlegen. Das war nur möglich, weil viele von Ihnen die Beitragszahlung um einen Spendenbeitrag erhöhten. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich. Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Arbeit auch künftig in dieser Weise unterstützen würden.

Wir bitten Sie - sofern noch nicht geschehen - wegen der oben genannten Zahlungsverpflichtungen um Überweisung bis zum 31.03.2005. Wenn Sie unserem Familienentlastenden Dienst eine Einzugsermächtigung erteilten und Ihr Beitrag von dort eingezogen werden soll, unterrichten Sie bitte Frau Wischmeyer (Telefon 0541/6090199).

Weitere Veranstaltungen (siehe auch Termine )

Nationaler Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

27.01.2005
9:30 Uhr
Marienkirche, Osnabrück, Markt
Ökumenische Gedenkfeier für die geistig behinderten und psychisch kranken Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.
10:30 Uhr Schweigemarsch zum Niedersächsischen Landeskrankenhaus, Osnabrück, dem Ausgangsort der Deputation psychisch erkrankter Menschen.
11:15 Uhr Enthüllung des Mahnmals für die Opfer der NS-Euthanasie-Verbrechen.

Informationsabend für Mitglieder

08.03.2005, 19:30 Uhr im Regenbogentreff der osnabrücker werkstätten in Osnabrück-Sutthausen, Industriestr. 16.

Regionalkonferenz des Landesverbandes Lebenshilfe

15.03.2005, 15:00 Uhr im Versammlungsraum des Paritätischen in Osnabrück.
Aktuelle Themen aus dem Sozialbereich werden auf der Tagesordnung stehen. Gäste sind herzlich willkommen. Anmeldung erbeten unter 0541-5002886.

Fahrt in die englische Partnerstadt Derby

04.05.2005, auf Einladung der DERBY SHIELD SOCIETY, der "englischen Lebenshilfe".
Hin- und Rückfahrt mit dem Bus, gemeinsame Ausflüge und Veranstaltungen mit englischen Familien. Rückkehr am 11.05.2005 morgens, bitte rufen Sie uns an.

Jubiläumsfeier Freizeitclub der Lebenshilfe

04.06.2005, unser Freizeitclub, der sich monatlich am ersten Samstag im Gemeindehaus der Bonnus-Kirche trifft, feiert sein dreißigjähriges Bestehen.

Herbstausflug

13.09.2005, das Ehepaar Bosse plant für Sie wieder einen erlebnisreichen Tag. Das Ausflugziel verraten wir mit der Einladung im August.

Wir würden uns freuen, Sie auf den angekündigten Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.

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Informationsabend am Dienstag, 8.3.2005

Liebe Mitglieder,

wir laden Sie herzlich ein zu dem bereits angekündigten Informationsabend am Dienstag, 08.03.2005 um 19.30 Uhr im Regenbogentreff der osnabrücker werkstätten in Osnabrück-Sutthausen, Industriestraße 16. Unsere Gäste werden sein

Jubiläumsfeier Freizeitclub der Lebenshilfe

Entgegen unserem Januar-Rundschreiben wird das dreißigjährige Bestehen eine Woche später, nämlich am Samstag, 11.06. ab 17.00 Uhr in der Werkstatt Hilter gefeiert. Wir suchen noch einen Hobby-Fotografen, der für die Club-Mitglieder und unsere Chronik digitale Fotos macht. Sprechen Sie hierüber bitte mit Frau Heide Billmann, Telefon 0541-27927.

Fernseh-Tipps

06.03. 08:10-08:40 Kabel 1 "Ich schaff das schon"
Porträt einer Mutter und ihrer Tochter. Ein Film von Werner Geifrig

Die 23jährige Friederike Körner lebt in Hamburg bei ihren Eltern. Sie ist geistig behindert und hat es geschafft, sich beruflich zu qualifizieren und eine Stelle auf dem freien Arbeitsmarkt zu finden. Die treibende Kraft dieser Entwicklung ist Friederikes Mutter, die sich seit 20 Jahren in der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung engagiert. Sie hat zusammen mit anderen Eltern die Hamburger Arbeitsassistenz gegründet. Diese Einrichtung ermöglicht geistig behinderten Menschen den Zugang zum freien Arbeitsmarkt. Jetzt will Friederike Körner aus dem elterlichen Haus ausziehen, um zusammen mit ihrer ebenfalls behinderten Freundin in einer eigenen Wohnung ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

02.04. 10:25-10:55 MDR Selbstbestimmt
Erstmals lernen in Dresden Schüler einer Grundschule und einer Förderschule für geistig behinderte Kinder unter einem Dach. Schulleiter und Eltern sehen das als eine große Chance. Miteinander lernen und voneinander lernen, das gilt nicht nur für die Schüler sondern auch für die Lehrer. Und in der Freizeit gibt es gemeinsame Arbeitsgemeinschaften. Ein Modellprojekt für Sachsen.

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Kindergeld bei Grundsicherung

Kindergeld darf nicht als Einkommen angerechnet werden

Das Bayerische Verwaltungsgericht Ansbach hat am 10. Juli 2003 ein Urteil zur Anrechnung des Kindergeldes auf die Grundsicherung gefällt. Dabei wurde betont, dass das Kindergeld letzten Endes der Familie insgesamt zugute kommen soll und nicht bedarfsmindernd bei den für das Kind zu gewährenden Grundsicherungsleistungen berücksichtigt werden darf. Gegen das Urteil wurde die Berufung zugelassen. Bei Bedarf senden wir Ihnen eine Kopie.
Die Bundesvereinigung Lebenshilfe hat eine aktuelle Liste der Dokumente und Literaturhinweise zur Grundsicherung zusammengestellt.

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Rundschreiben 2004

Liebe Mitglieder,

Änderungen in unseren sozialen Sicherungssystemen beherrschen die öffentliche Diskussion. Zeichnen sich auch erste „Frostschäden” in der Behindertenhilfe ab? - so fragten wir uns häufig in den letzten Wochen.

Größte Sorgen bereitete das Bestreben im Bundesrat, die Hilfe für behinderte Menschen teilweise von der Finanzkraft der öffentlichen Haushalte abhängig zu machen. Da war es schon außergewöhnlich, dass sich der Bundesvorstand der Lebenshilfe mit einer Anzeigenkampagne direkt an die Mitglieder des Vermittlungsausschusses wandte. Werten wir es deshalb als Erfolg, dass dies und viele Einzelmaßnahmen gemeinsam mit anderen Verbänden solche negativen Auswirkungen auf die konkrete Lebenssituation behinderter Menschen verhindern konnte.

Bekanntlich steckt bei der Anwendung neuer Gesetze der „Teufel im Detail”, und wir werden uns kundig machen müssen, um die Rechte behinderter Menschen wahren zu können. Wir freuen uns, dass wir Ihnen in Zusammenarbeit mit dem Landesverband der Lebenshilfe und der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück bereits am 28.02. Informationen zu den aktuellen Änderungen bieten können. Einzelheiten siehe Eltern-Sozial-Forum. Bedenken Sie bitte, dass zur Vorbereitung dieser Veranstaltung eine verbindliche Anmeldung erforderlich ist.

Gemäß § 17 Sozialgesetzbuch IX kann der zuständige Rehabilitationsträger die Leistungen zur Teilhabe behinderter Menschen durch ein „persönliches Budget” ausführen. Es ist das Ziel, die Selbständigkeit behinderter Menschen zu fördern, indem Sachleistungen der Eingliederungshilfe durch Geldleistungen ersetzt werden. Im Landkreis Osnabrück wird derzeit ein Modellvorhaben zur Einführung des persönlichen Budgets für Leistungen außerhalb von Einrichtungen eingerichtet. Wir werden in diesen Tagen an einer Auftaktveranstaltung teilnehmen und Sie über den weiteren Verlauf unterrichten. Sie finden unter www.lkos.de/WirfürSie/Soziales/PersönlichesBudget im Internet weitere Informationen.

Unser Mitgliedsbeitrag beträgt jährlich 18 €. Wenn Sie berücksichtigen, dass wir davon 15 € abführen als Beitrag an den Landesverband und die Bundesvereinigung sowie für das Abonnement Ihrer Lebenshilfe-Zeitung, ist dieser Beitrag als sehr gering zu bezeichnen. Dennoch konnte unsere Kassiererin Marion Wischmeyer erfreulicherweise stets einen ausgeglichenen Kassenbericht vorlegen. Das war nur möglich, weil viele von Ihnen die Beitragszahlung um einen Spendenbeitrag erhöhten. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich. Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Arbeit auch künftig in dieser Weise unterstützen würden und bitten Sie - sofern noch nicht geschehen - wegen der oben genannten Zahlungsverpflichtungen um Überweisung bis zum 31.03.04.

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Einladung zur Mitgliederversammlung

Liebe Mitglieder,

wir laden Sie herzlich ein zu unserer Mitgliederversammlung

     am Dienstag, 16. November 2004 um 19:30 Uhr
     im Regenbogentreff der osnabrücker werkstätten gGmbH
     in Osnabrück-Sutthausen, Industriestr. 16.

Tagesordnung
  1. Begrüßung und Eröffnung
  2. Bericht des Vorstands
  3. Kassenbericht
  4. Bericht der Kassenprüfer
  5. Entlastung des Vorstands
  6. Persönliches Budget
    Seit dem 01.07.04 gilt die Budgetverordnung. Damit ist für Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit geschaffen, die im Alltag anfallenden Hilfeleistungen eigenständig zu organisieren und aus dem zugewiesenen Geldbetrag zu finanzieren. Es laufen Modellversuche in verschiedenen Bundesländern.
    Herr Franz Haverkamp arbeitet bei der Bundesvereinigung Lebenshilfe in einem Arbeitskreis, der die Modellprojekte zum Persönlichen Budget fachlich begleitet. Er wird uns über den aktuellen Stand informieren.
  7. Verschiedenes

Wir hoffen, Sie am 16. November begrüßen zu dürfen.

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Unser traditioneller Herbstausflug

Gehen Sie gerne am Steinhuder Meer spazieren?
Möchten Sie durch die Herrenhäuser Gärten flanieren?

Liebe Mitglieder,

wir bieten Ihnen beides an und laden Sie herzlich ein zu unserem bereits angekündigten traditionellen Herbstausflug am Dienstag, 14. September 2004.

Folgendes Programm ist geplant:

Der Teilnahmepreis wird im Bus erhoben. Er beträgt 20 €. Darin sind neben den Fahrtkosten auch das Mittagessen und die Eintrittspreise enthalten.
Eine Betreuung Ihrer behinderten Angehörigen durch unseren Familienentlastenden Dienst ist möglich. Sprechen Sie dies bitte frühzeitig mit Frau Pieper ab (Telefon 0541-430266 montags bis donnerstags von 9 -11 Uhr).
Wir bitten um Ihre Anmeldung mit dem beigefügten Blatt bis zum 07.09. an Herrn Bosse, der Ihnen für Fragen unter 05402-8872 gern zur Verfügung steht.

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Eltern - Sozial - Forum

Hilfen für Menschen mit Behinderungen gemäß Sozialgesetzbuch XII
Testamentgestaltung für Eltern mit geistig behinderten Kindern

28. Februar 2004

10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

in den osnabrücker werkstätten
Osnabrück-Sutthausen, Industriestr 7

Veranstalter:
Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung
Landesverband Niedersachsen e.V.

in Zusammenarbeit mit der
Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück
und der
Lebenshilfe Osnabrück e.V.
Josef-Schwetje-Str. 17
49080 Osnabrück
Telefon 0541-83456
Fax 0541-5002937

Liebe Mitglieder,

der Landesverband der Lebenshilfe und die Lebenshilfe Osnabrück möchten Sie am Samstag, 28.02.04 in der Zeit von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr über

Es ist gelungen, hierfür die Rechtsanwälte Reinhold Hohage und Timo Prieß von der Sozietät Rüter und Partner aus Hamburg als Referenten zu gewinnen.

Nach dem Eingangsreferat werden die Teilnehmer zwei Gruppen bilden. In jeder Gruppe werden beide Schwerpunktthemen nacheinander angeboten. Damit haben Sie die Möglichkeit, zu beiden Themenbereichen aktuelle Informationen zu beziehen und Ihre Fragen zur Diskussion zu stellen.

Zur Organisation:

Betreuung      Für Ihre geistig behinderten Kinder/Angehörigen besteht ein Betreuungsangebot des FeD.
Kosten      Der Kostenbeitrag von 10 € enthält auch Mittagessen, Kuchen und alkoholfreie Getränke. Er wird vor Ort erhoben.
Anmeldung      Bitte bis zum 21. Februar bei der Lebenshilfe Osnabrück

10.00 Uhr Tagungsbeginn
Eingangsreferat Herr Hohage:
„Überblick über die aktuellen sozialpolitischen Entwicklungen im Bereich der Behindertenhilfe.”

10.30 Uhr Gruppe Hohage
Auswirkungen des Sozialgesetzbuchs XII auf die Hilfen für Menschen mit Behinderungen Änderungen, die für behinderte Menschen durch das Sozialgesetzbuch Teil XII in Kraft treten, wie z.B.

10.30 Uhr Gruppe Prieß
Erbrecht und Testamentsgestaltung für Eltern mit geistig behinderten Kindern
Nach grundsätzlichen Informationen zum Erbrecht gibt Rechtsanwalt Timo Prieß einen Überblick über den Stand der Rechtsprechung und zeigt Möglichkeiten zur Testamentsgestaltung zugunsten von Menschen mit geistiger Behinderung auf.

12.30 Uhr Mittagspause

13.30 Uhr Wiederholung der beiden Arbeitsgruppen

15.30 Uhr Zusammenfassung - Ausblick

16.00 Uhr Ende der Veranstaltung

Sie erreichen die osnabrücker werkstätten in Osnabrück-Sutthausen, Industriestraße 7

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Reiten auf einem Therapiepferd

Unser Mitglied Jutta Beck bietet eine Mitnutzung ihres Therapieponies an. Siehe auch FED.

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Wir haben einen neuen Vorstand

Liebe Mitglieder,

auf unserer Mitgliederversammlung wurde der Vorstand neu gewählt. Dabei kam es zu einigen Veränderungen:

Keine Änderung gab es bei den anderen Vorstandsämtern. Als Vorsitzender fungiert auch in Zukunft Herr Helmut Ostermann, die weiteren Beisitzer sind Frau Margret Trentmann und Herr Franz-Joseph Bosse und auch die Kasse liegt noch in den bewährten Händen von Frau Marion Wischmeyer.

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Einladung zur Mitgliederversammlung 2003

Liebe Mitglieder,

wir laden Sie herzlich ein zur bereits angekündigten Mitgliederversammlung

     am Dienstag, 07.10.03 um 19:30 Uhr
     im Regenbogentreff der osnabrücker werkstätten gGmbH
     in Osnabrück-Sutthausen, Industriestr. 16.

Tagesordnung

  1. Begrüßung und Eröffnung
  2. Soziale Gerechtigkeit und Teilhabe für Menschen mit Behinderungen trotz Umbau unseres Sozialstaats sichern!
    Eine der größten Herausforderungen für die Lebenshilfe

    Herr Herbert Burger, Vorsitzender der Bundeskammer der Bundesvereinigung Lebenshilfe und Vorsitzender des Landesverbands Niedersachsen berichtet über die aktuellen Entwicklungen in der Behindertenhilfe
  3. Bericht des Vorstands
  4. Kassenbericht
  5. Bericht der Kassenprüfer
  6. Entlastung des Vorstands
  7. Neuwahl des Vorstands
  8. Verschiedenes

Wir hoffen, Sie am 7. Oktober begrüßen zu dürfen.

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Wächter für behinderte Menschen

Lebenshilfe Osnabrück feierte 40-jähriges Bestehen mit Familienfest

Sommerfest zum 40-jährigen Bestehen der Lebenshilfe Osnabrück       Unter dem Jubel der Festbesucher hoben sich 100 bunte Luftballons zum Jubiläum der Lebenshilfe Osnabrück in den Hilteraner Himmel.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung, 9.9.2003

„Auf die Plätze, fertig ... ” Unter jubelndem Beifall flogen in diesen Tagen 100 bunte Luftballons in den Hilteraner Himmel. Der gemeinsame Start zum Luftballon-Wettbewerb bildete den krönenden Abschluss der Jubiläumsfeier zum 40-jährigen Bestehen der Lebenshilfe Osnabrück.

In den Räumen der Osnabrücker Werkstätten in Hilter blickte die Selbsthilfevereinigung auf vier Jahrzehnte engagierten Einsatz für Menschen mit geistiger Behinderung zurück. Mit einem fröhlichen Familienfest feierte die Ortsvereinigung ihren runden Geburtstag.

Für die Besucher griff Zauberer Larifari tief in seine Trickkiste, Karussell und Hüpfburg, Malwettbewerb und Ponyreiten sorgten auf dem Gelände für Abwechslung.

Spannende Kunststücke aus der Welt der Zirkusmanege präsentierte mit Unschuldsmiene und roter Nase „Pappen-Elli” vom Osnabrücker Figurentheater.

Über 300 Mitglieder zählt die Lebenshilfe Osnabrück, die als Elternvereinigung vor 40 Jahren ihre Arbeit aufnahm. „Seither führen wir einen ständigen Kampf gegen die Benachteiligung und Ausgrenzung behinderter Menschen", betonte Vorsitzender Helmut Ostermann.

Den Angehörigen bietet die Vereinigung seit 15 Jahren neben umfassenden Informationen auch praktische Unterstützung durch ihren Familienentlastenden Dienst. Die derzeit laufenden Diskussionen um Kosten und neue, individuellere Formen der Hilfegestaltung für behinderte Menschen stelle die Eltern und Angehörigen in der Lebenshilfe vor eine große Aufgabe.

„Die Leistungen für schwerstbehinderte Menschen dürfen nicht in Frage gestellt werden!”, forderte Ostermann unter dem Beifall der Festbesucher. Der Lebenshilfe komme in der aktuellen Situation deshalb eine wichtige „Wächterfunktion” zu.

In ihrer Arbeit sei die Lebenshilfe auch auf fachliche Unterstützung angewiesen, betonte Ostermann. Eng arbeitet die Ortsvereinigung mit den örtlichen Trägern von Behinderteneinrichtungen zusammen und ist Mitglied der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück. „Wir haben die Kompetenz eines Elternverbandes mit diakonischem Profil verbunden”, erklärte Geschäftsführer Heiner Böckmann: „Dabei ziehen wir gemeinsam an einem Strang. Denn für uns ist jedes Leben ein von Gott geschenktes Leben!” Die Freude daran zeigte sich auch im gemeinsamen Fest rund um die Hilteraner Werkstatt.

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Rundschreiben März 2003

Liebe Mitglieder,

vor nunmehr fast vierzig Jahren gründeten engagierte Menschen in Osnabrück die "Lebenshilfe für das geistig behinderte Kind, Ortsvereinigung Osnabrück". Inzwischen sind wir erwachsen geworden und zählen mehr als 300 Mitglieder.

Entsprechend unserer Zielsetzung als Vereinigung von Eltern, Freunden und Förderern behinderter Menschen möchten wir in diesem Jubiläumsjahr den Schwerpunkt unserer Arbeit insbesondere auf Information, Beratung und Begegnung setzen. Eine Übersicht aller Termine fügen wir bei. Die erste Veranstaltung ist bereits für den 12.03. geplant.

Grundsicherungsgesetz
Zu diesem aktuellen Thema konnten wir kurzfristig die Herren Schulte und Teepe vom Fachbereich Soziales und Gesundheit der Stadt Osnabrück als Referenten gewinnen. Sie werden über erste Erfahrungen in der Umsetzung des Gesetzes berichten, die Ermittlung des Gesamtbedarfs erläutern, die Verknüpfung mit anderen Hilfe- und Einkommensarten (z.B. Wohngeld, Kindergeld) darstellen und für Fragen zur Verfügung stehen. Dieser Informationsabend findet statt

     am Mittwoch, 12.03.03 um 19.30 Uhr
     im Regenbogentreff der osnabrücker werkstätten,
     in Osnabrück-Sutthausen, Industriestr. 16

Grundsicherung und Kindergeld
In der Anrechnung des Kindergeldes verfahren die Länder und Kommunen unterschiedlich. In einigen Bescheiden wurde das Kindergeld als Einkommen des Kindes angerechnet. Nach Mitteilung der Rechtsabteilung der Bundesvereinigung Lebenshilfe zählt das Kindergeld jedoch ~ Grund verschiedener Gutachten und eines ersten Gerichtsurteils nicht zum Einkommen der Kind sondern der Eltern. In dieser strittigen Angelegenheit wird also eine grundsätzliche Klärung abzuwarten sein. Vorsorglich sollten Sie einen Widerspruch einlegen, wenn das Kindergeld angerechnet wurde. Einen Mustertext senden wir Ihnen gerne zu.

Wir erwarten Gäste aus Derby
Vom 12. - 17. Mai besuchen uns 27 Mitglieder der Derby Mencap, der „englischen Lebenshilfe” der Partnerstadt Derby. Sie pflegen damit die Tradition und verstärken die Kontakte der nun schon seit mehr als 20 Jahren bestehenden Verbindungen. Wir laden Sie herzlich ein, bei den Veranstaltungen am 14.05. und 16.05. (siehe Termine) dabei zu sein.

Eine der Besucherinnen - eine alleinstehende Dame - würde sich freuen, in einer deutschen Familie Gast sein zu dürfen. Wenn Sie diesen Kontakt aufnehmen möchten, sprechen Sie bitte mit Frau Ilse Niemann (0541-430481).

Beratungsbesuche bei Beziehern von Pflegegeld
Wir haben für unseren Familienentlastenden Dienst eine Kooperation mit dem Paritätischen vereinbart. Wegen des von den Pflegekassen geforderten halbjährlichen Beratungsbesuchs (bei Pflegestufe III vierteljährlich) können Sie sich daher auch an die Leiterin unseres FeD, Frau Pieper, unter der Rufnummer 0541-430266 wenden.

Leistungsnachweis des FeD im Internet
Wenn Sie als Betreuer/in für den FeD tätig sind, können Sie sich zur Abrechnung Ihrer Tätigkeiten den Leistungsnachweis aus unseren Internetseiten herunterladen.

Unser Mitgliedsbeitrag
Der Jahresbeitrag beträgt laut Beschluss der letzten Mitgliederversammlung 18 €. Wenn Sie berücksichtigen, dass wir davon 15 € abführen als Beitrag an den Landesverband und die Bundesvereinigung sowie für das Abonnement Ihrer Lebenshilfe-Zeitung, ist dieser Beitrag als sehr gering zu bezeichnen. Dennoch konnte unsere Kassiererin Marion Wischmeyer erfreulicherweise stets einen ausgeglichenen Kassenbericht vorlegen. Das war nur möglich, weil viele von Ihnen die Beitragszahlung um einen Spendenbeitrag erhöhten. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich. Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Arbeit auch künftig in dieser Weise unterstützen würden.

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Moorleichen, Westfälische Totlegehühner, Bentheimer Gold und der „Herrgott von Bentheim” - darüber werden Sie mehr wissen, wenn Sie von unserem

Herbstausflug 2003

zurückgekehrt sind. Wie bereits angekündigt, findet er am Dienstag, 16.September, statt. Folgendes Programm ist geplant:

Der Teilnahmepreis wird im Bus erhoben. Er beträgt 18 €. Darin sind neben den Fahrtkosten auch das Mittagessen, die Eintrittspreise, die Fahrt mit der Feldbahn durchs Moor und die Führungen enthalten. Eine Betreuung Ihrer behinderten Angehörigen durch unseren Familienentlastenden Dienst ist möglich. Sprechen Sie dies bitte frühzeitig mit Frau Pieper ab (Telefon 0541-430266 montags bis donnerstags von 9 - 11 Uhr).

Wir bitten um Ihre Anmeldung mit dem beigefügten Blatt bis zum 11.09. an Herrn Bosse, der Ihnen für Fragen unter 05402-8872 gern zur Verfügung steht.

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Unser Familienfest 2003

Liebe Familien,

anlässlich unseres vierzigjährigen Bestehens laden wir Sie herzlich ein zu unserem Familienfest

     am Sonntag, 07. September 2003 von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr
     in der Werkstatt Hilter der osnabrücker werkstätten gGmbH.

Spaß und Unterhaltung für Groß und Klein sollen an diesem Nachmittag im Mittelpunkt stehen. Hier nur einige der Programmpunkte:

Die Cafeteria, ein Grill und eine Popcorn-Bar sorgen für Ihr leibliches Wohl. Über Kuchenspenden würden wir uns sehr freuen. Bitte kündigen Sie uns diese an unter der Rufnummer 0541-5002886 (ggf. Anrufbeantworter).

Ihre Freunde und Bekannten sind uns herzlich willkommen.
Wir freuen uns über Ihren Besuch!

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Einladung zum Tagesseminar „Liebe, Freundschaft, Sexualität”

Liebe Mitglieder,

unseren behinderten Kindern geben wir jede mögliche Unterstützung. Wir wünschen ihnen Menschen, mit denen sie sich verstehen, bei denen sie Zuneigung finden, denen Sie sich anvertrauen. Wir möchten ihnen helfen, „ein Leben so normal wie möglich” zu führen.

Zur Normalität gehören auch die Bereiche Freundschaft, Liebe und Sexualität. Viele Eltern fühlen sich unsicher, wenn sie bemerken, dass ihr Sohn oder ihre Tochter als Jugendliche oder schon erwachsene Menschen Bedürfnisse nach Freundschaft, Liebe und Sexualität haben und dies auch zeigen.

Gedanken und Fragen tauchen auf: „Was ist gut für mein Kind?” Wann muss ich Verantwortung übernehmen, wo muss mein „Kind” seine eigenen Erfahrungen machen? Und: Wie soll ich mit meiner Tochter, meinem Sohn über „gewisse Themen” reden? Finde ich die richtigen Worte? Oder überlasse ich das lieber den Profis in Schule, Werkstatt oder Wohnheim? Es ist schwierig für Eltern von Menschen mit Behinderungen in diesen Fragen den „richtigen Weg” zu finden.

Das Seminar soll interessierten Eltern Raum und Zeit geben, nach Antworten zu suchen, um damit mehr Sicherheit für sich selbst zu erreichen. Es wird geleitet von Norbert Cischinsky, Diplom-Psychologe und Familientherapeut mit langjährigen Erfahrungen in sexualpädagogischer Arbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung.

Liebe Mitglieder, wir laden Sie zu diesem Seminar herzlich ein
     am Samstag, 21.06.03 von 10.00 - 16:00 Uhr
     im Clubraum des Paritätischen in Osnabrück, Kurt-Schumacher-Damm 8

Ihr Kostenbeitrag beträgt fünf Euro für Getränke und einen Imbiss. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Daher bitten wir um Ihre Anmeldung bis zum 17. Juni

Wenn Sie während Ihrer Teilnahme für Ihr Kind eine Betreuung durch den FED wünschen, setzen Sie sich bitte rechtzeitig mit Frau Pieper unter der Rufnummer 0541-430266 in Verbindung.

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Ausflug nach Bremen am 14.05.2003

Liebe Mitglieder,
wir laden Sie herzlich ein zu dem bereits im letzten Rundschreiben angekündigten Ausflug nach Bremen am Mittwoch, 14. Mai 2003. Folgendes Programm haben wir geplant:

8:30 Uhr    Abfahrt mit dem Bus ab Bonnus-Kirche, Obere Martinistraße. Dort bestehen ausreichend Parkmöglichkeiten.
10:30 Uhr    Stadtführung in Bremen mit einem Rundgang durch die historische Innenstadt mit Besichtigung von Marktplatz, Böttcherstraße, Schnoorviertel. Der St. Petri-Dom und/oder die Kirche Unser Lieben Frauen werden - wenn geöffnet - in die Führung mit einbezogen. Zwar beträgt die Dauer bis 90 Minuten, doch sind insgesamt nur sehr kurze Wege zurückzulegen.
12:00 Uhr    Zeit zur freien Verfügung. Wir werden Ihnen einen Innenstadt-Plan mit touristischen Vorschlägen und dem Treffpunkt für die Weiterfahrt aushändigen.
13:30 Uhr    Weiterfahrt zum Besuch des Universum Science Center Bremen. Schon das futuristische Gebäude weckt Neugier. Ganz gleich, ob Sie sich auf eine Zeitreise durch die Erdgeschichte oder den gesamten Kosmos begeben oder sich in der Expedition Mensch in die faszinierende Welt unserer Sinne führen lassen, durch die vielen Möglichkeiten des Mitmachens und Experimentierens wird die Wissenschaft zu einem interessanten Abenteuer. Auch behinderte Menschen können vieles Interessante erleben und erfahren. Einen Prospekt senden wir Ihnen gern zu.
18:30 Uhr    Ankunft in Osnabrück.

Der Teilnahmepreis (für Fahrt, Führungen, Eintritt Universum Science Center) beträgt 15 € pro Person und wird im Bus erhoben. Für Ihre behinderten Kinder übernehmen wir diese Kosten. Ihre Anmeldung unter Angabe des Namens, der Telefonnr. und der Anzahl der Personen, davon Behinderte mit Schwerbehindertenausweis, erbitten wir bis zum 28.04. an obige Adresse.

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Danz op de Deel am 16.05.2003

Liebe Mitglieder,
wir laden Sie herzlich ein zu dem bereits angekündigten geselligen Abend, den wir gemeinsam mit unseren Gästen aus Derby

     am Freitag, 16.05.03 um 19.00 Uhr
     im Gasthaus zur Spitze in OS-Hellern, Töpferstr. 5

feiern wollen. Nach einem gemeinsamen Abendessen werden uns musikalische und tänzerische Darbietungen unterhalten und wir selbst können zu Livemusik das Tanzbein schwingen.

Der Eintrittspreis einschließlich Abendessen (kalt/warmes Büffett) beträgt 15 Euro pro Person. Für Ihre behinderten Kinder übernehmen wir diese Kosten. Wir bitten um Ihre Anmeldung unter Angabe des Namens, der Telefonnr. und der Anzahl der Personen, davon behinderte Angehörige, bis zum 28. April.

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Informationsabend: Wohnformen für Menschen mit Behinderung im Osnabrücker Land

Liebe Mitglieder!

Unter dem Leitmotiv "Teilhabe und Selbstbestimmung" soll das seit dem 1. Juli 2001 geltende Sozialgesetzbuch IX die Situation behinderter und von Behinderung bedrohter Menschen von Grund auf verbessern. An die Stelle der Fürsorge hat das Gesetz die Idee der Teilhabe gesetzt. Behinderte Menschen sollen die Hilfen erhalten, die sie benötigen, um weitgehend selbstbestimmt am Leben in der Gesellschaft teilnehmen zu können. Die Rehabilitationsträger - dazu zählt in diesem Zusammenhang auch die Sozialhilfe - sollen nach den individuell besten Lösungen suchen.

Wie wir bereits mitteilten, hat der Landkreis Osnabrück als Modellversuch eine Fachstelle für Eingliederungshilfe eingerichtet. Deren Aufgabe ist u.a. die Weiterentwicklung der bisherigen Wohnformen für Menschen mit Behinderungen hin zu differenzierteren Angeboten.

In diesen Prozess zur Erarbeitung der "besten Lösungen", die je nach Interessenlage unterschiedlich gestaltet und gewichtet sein können, müssen die betroffenen Menschen/Familien frühzeitig eingebunden werden. Daher freuen wir uns sehr, dass Herr Achim Hohwieler (Fachdienst Soziales) und Frau Milena Roters (Fachstelle für Eingliederungshilfe) die Vorstellungen des Landkreises in einer Info-Veranstaltung darlegen werden. Sie findet statt am

     am Dienstag, 27. Mai 2003 um 19.30 Uhr
     im Regenbogentreff der osnabrücker werkstätten,
     in Osnabrück-Sutthausen, Industriestr. 16 .

Von der Heilpädagogischen Hilfe wird Herr Haverkamp die verschiedenen Wohnformen erläutern. Liebe Mitglieder, wir halten es für sehr wichtig, dass die betroffenen Menschen sowie deren Familien/Betreuer auf dieser Veranstaltung ihr Wort erheben und laden Sie herzlich ein. Auch Gäste sind herzlich willkommen.

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Nichts über uns ohne uns

Liebe Mitglieder,

die Niedersächsissche Zentralveranstaltung zum Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen wird am 29.03. im HCC in Hannover stattfinden und steht unter dem Motto

Nichts über uns ohne uns

Als Ziele wurden für Deutschland die uneingeschränkte Teilhabe, die völlige Gleichstellung sowie das Recht auf Selbstbestimmung definiert. Vor diesem Hintergrund laden Menschen mit Behinderungen, die verschiedenen Interessenvertretungen und Träger von Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen sowie das Niedersächsische Ministerium für Frauen, Arbeit und Soziales als Organisatoren zu dieser niedersächsischen Zentralveranstaltung ein.

Zur Eröffnung um 10.00 Uhr sprechen u.a. die Ministerin für Frauen, Arbeit und Soziales sowie der Behindertenbeauftragte des Landes Niedersachsen. Im Markt der Möglichkeiten präsentieren mehr als 40 Initiativen und Einrichtungen ihre Arbeit. Darin finden Besucher und Besucherinnen vielfältige Anregungen, um die gleichberechtigte Teilnahme von Menschen mit Behinderungen am Leben in der Gesellschaft zu fordern und umzusetzen.

Ab 12.30 Uhr werden folgende z.T. parallel verlaufende Foren angeboten, um zu informieren, zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen:

Liebe Mitglieder, wir laden Sie zum Besuch dieser Zentralveranstaltung ein. Abfahrt ab Osnabrück ca. 8.00 Uhr, Rückkehr ca. 18.00 Uhr. Ob wir mit Bahn oder Bus fahren werden, können wir erst entscheiden und mitteilen, wenn die Teilnehmerzahl feststeht. Wir bitten um Ihre schriftliche Anmeldung bis zum 12. März. Wir übernehmen die Fahrtkosten für jeden behinderten Teilnehmer, eine Begleitperson und Kinder unter 6 Jahren. Weitere Teilnehmer zahlen 10 €. Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, wieviele Personen einen Schwerbehindertenausweis mit dem Kennzeichen B haben und wieviele auf einen Rollstuhl angewiesen sind.

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Ehrung für unsere stellvertretende Vorsitzende Heidrun Hömme

Der Bundespräsident hat Frau Heidrun Hömme die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Am 24. Januar händigte der Oberbürgermeister Herr Hans-Jürgen Fip die Urkunde und die Verdienstmedaille im Rahmen einer Feierstunde im Friedenssaal des Osnabrücker Rathauses aus.

Mit dieser Auszeichnung wurde Frau Hömmes ehrenamtliche Tätigkeit gewürdigt, die sie schon 1978 als Stellvertreterin des Schulelternrats der Montessorischule begann. Sie ist Gründungsmitglied des dortigen Fördervereins und initiierte zahlreiche Projekte zur umfassenderen Förderung der Schülerinnen und Schüler mit geistiger Behinderung. Bereits seit 1990 arbeitet sie in unserem Vorstand und hat unseren Verein jahrelang im Behindertenforum der Stadt Osnabrück vertreten. Wir schließen uns den vielen Gratulanten mit einem herzlichen Dankeschön an und wünschen unserer stellvertretenden Vorsitzenden weiterhin viel Erfolg in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit für behinderte Menschen.

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Weitere Informationen zum neuen Grundsicherungsgesetz

Liebe Mitglieder,
wir möchten heute den bereits im August angekündigten Informationsabend am 05.11. in Erinnerung rufen und Ihnen Informationen zur Grundsicherung geben. In dieser Veranstaltung wird Sie Frau Jahn-Detmer, die Leiterin der Patientenstelle Osnabrück, über die einzelnen Patientenrechte informieren und Sie anhand von Beispielen ermutigen, diese auch wahrzunehmen.

Das neue Grundsicherungsgesetz

Aufgrund des Ergebnisses der Bundestagswahl ist davon auszugehen, dass das Gesetz über die bedarfsorientierte Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung am 01.01.2003 in Kraft tritt. Das Grundsicherungsgesetz bedeutet eine Entlastung für behinderte Menschen, die nicht vollstationär untergebracht sind, d.h. alleine, ambulant betreut oder im Haushalt der Eltern leben. Die Entlastung tritt dabei in erster Linie dadurch ein, dass die Eltern der behinderten Menschen nur noch bei sehr hohen laufenden Einkünften zum Unterhalt herangezogen werden. Die ungleiche Behandlung von ambulanten und stationären Wohnformen wird erheblich gemindert, die Selbstbestimmung des behinderten Menschen bezüglich seiner Wohnform somit gestärkt.

Für behinderte Menschen, die vollstationär betreut werden, ergibt sich im Grunde kein Unterschied, weil der Anspruch auf Grundsicherung zwar auch im vollstationären Bereich besteht, die Grundsicherug aber sozialhilferechtlich als Einkommen anzusehen ist und deshalb mit den Leistungen der Sozialhilfe verrechnet wird.

Die Bundesvereinigung Lebenshilfe bietet interessierten Eltern ein Seminar an:

Grundsicherungsgesetz verständlich gemacht
- Veränderungen und Antragstellung -
vom 20.-21. Februar 2003 in Marburg

Wenn Sie an einer Teilnahme interessiert sind, rufen Sie uns bitte an.

Die folgenden Informationen haben wir ohne Gewähr nach bestem Wissen und vornehmlich anhand von Veröffentlichungen der Stadt Osnabrück und der Lebenshilfe erstellt. Den Gesetzestext und weitere Veröffentlichungen senden wir Ihnen gerne zu.

Informationen zur Grundsicherung

Neue Sozialleistung ab 1. Januar 2003
Ab dem 1. Januar 2003 gibt es eine neue Sozialleistung: die bedarfsorientierte Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung.

Was ist die Grundsicherung?
Die Grundsicherung ist eine eigenständige soziale Leistung, die den grundlegenden Bedarf für den Lebensunterhalt älterer und dauerhaft voll erwerbsgeminderter Personen sicherstellt. Es handelt sich hierbei nicht um Sozialhilfe.

Wer kann Leistungen erhalten?

Personen mit gewöhnlichem Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland,

Der Bezug einer Rente wegen Alters oder voller Erwerbsminderung wird nicht vorausgesetzt.

Anspruchsvoraussetzungen

Anspruch auf Leistungen haben Personen,

bestreiten können.

Einkommen

Zum Einkommen gehören alle Einkünfte in Geld oder Geldeswert. Zum Beispiel:

Vom Bruttoeinkommen können Steuern und bestimmte Versicherungen abgezogen werden.

Vermögen

Zum Vermögen gehört das gesamte verwertbare Vermögen. Folgendes Vermögen zum Beispiel muss nicht verwertet werden:

Wer hat keinen Anspruch?

Keinen Anspruch auf Leistungen haben Personen,

In welcher Höhe kann man Grundsicherung bekommen?

Der Bedarf umfasst

Modellrechnung für einen Alleinstehenden
(gilt nicht für Heimbewohnerinnen / Heimbewohner)

Regelsatz für Haushaltsvorstand     293,00 €
Zuschlag von 15 % unter anderem für einmaligen Bedarf     +43,95 €
Unterkunftskosten     +250,00 €
Heizkosten     +50,00 €
Bedarf     +636,95 €
abzüglich Netto-Einkommen     -200,00 €
ergibt einen Grundsicherungsbedarf von     436,95 €

Reicht zwar das Einkommen nicht aus, ist aber Vermögen vorhanden, das für den Lebensunterhalt einzusetzen ist, wird es auf die Grundsicherung angerechnet, bis es verbraucht ist. In diesem Fall wäre nach Verbrauch des einzusetzenden Vermögens erneut ein Antrag auf Grundsicherung zu stellen.

Wo kann man Anträge stellen und weitere Informationen erhalten?

Antragstellerinnen und Antragsteller, die in der Stadt Osnabrück wohnen, können sich ab sofort an den Fachbereich Soziales und Gesundheit wenden. Stadthaus 2, Zimmer 10-14, 29 und 30, Telefon 323-2541.

Im Landkreis geben Frau Otte und Herr Römermann (Telefon 5013026) weitere Informationen. Auskünfte über die Anspruchsvoraussetzungen erteilen außerdem vor Ort die Stadt-, Gemeinde- und Samtgemeindeverwaltungen.

Der Antrag ist schriftlich einzureichen mit den erforderlichen Unterlagen und Nachweisen über Einkommen und Vermögen zur Prüfung der Anspruchsvoraussetzungen.

Wohngeld und Grundsicherung in der Stadt Osnabrück

In der Stadt Osnabrück werden die Empfängerinnen und Empfänger von Leistungen der Grundsicherung ab dem 01. Januar 2003 auch das ihnen zustehende Wohngeld vom Team Grundsicherung erhalten, um nur eine Ansprechpartnerin bzw. einen Ansprechpartner für die Gewährung beider Sozialleistungen zu haben.

Personen, die zurzeit Sozialhilfe beziehen

Die Personen, die zurzeit Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem Bundessozialhilfegesetz erhalten (entweder außerhalb oder innerhalb von Einrichtungen) bekommen den Antragsvordruck zugesandt, um einen nahtlosen Übergang von der Sozialhilfe in die Grundsicherung zu gewährleisten.

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Überleitung des Kindergelds für erwachsene behinderte Kinder auf den Sozialhilfeträger

Es soll immer noch Sozialhilfeträger geben, die versuchen, das grundsätzlich den Eltern zustehende Kindergeld auf sich überzuleiten, wenn das erwachsene behinderte Kind auf Kosten der Sozialhilfe vollstationär betreut wird. Dies ist nicht mehr rechtens. Bei Bedarf schicken wir Ihnen gern eine entsprechende Anweisung des Bundesamts für Finanzen. Dazu siehe auch weiter unten.

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Unterhaltspflicht von Eltern

Wir haben bei der Bundesvereinigung Lebenshilfe aktuelles Beratungsmaterial über die Unterhaltspflicht von Eltern beim Bezug von Eingliederungshilfe und Hilfe zur Pflege volljähriger Kinder bestellt. Bei Bedarf leihen wir Ihnen die Unterlagen gern aus.

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Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung

Ab dem Jahr 2003 gilt das neue Gesetz über eine bedarfsorientierte Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Danach können Personen, die

auf Antrag Leistungen nach diesem Gesetz erhalten. Voraussetzung ist, dass deren Rente und sonstiges Einkommen oder Vermögen nicht ausreicht, um den Lebensunterhalt zu bestreiten. Anträge sind zu richten an die Stadt Osnabrück bzw. den Landkreis Osnabrück.

Neu an dieser Leistung ist, dass - anders als in der heutigen Sozialhilfe - Kinder oder Eltern mit einem Jahreseinkommen von weniger als 100 000 € nicht herangezogen werden, wenn ihre Angehörigen die Grundsicherung in Anspruch nehmen.

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Informationen über die Unterhaltspflicht von Eltern

Die Bundesvereinigung Lebenshilfe hat einen neuen Prüfungskatalog über die Unterhaltspflicht von Eltern für Eingliederungshilfe und Hilfe zur Pflege volljähriger Kinder erstellt. Er gibt eine Kurzübersicht über die Grundsätze der Unterhaltsheranziehung. Er ist gut geeignet als Erstinformation für Eltern, die feststellen wollen, ob von ihnen ein Unterhalt verlangt werden kann. Sie können diese Broschüre bei unserem FED ausleihen, Telefon 0541-430266.

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Unser Besuch in Derby

Seit mehr als zwanzig Jahren haben wir enge Kontakte zur "englischen Lebenshilfe" in Derby, der DERBY MENCAP. In der Pfingstwoche fuhren wir mit 26 Teilnehmern in die Osnabrücker Partnerstadt und wurden dort sehr herzlich empfangen. Die Gastgeber hatten ein umfangreiches Programm mit Ausflügen, Besichtigungen und vielen freundschaftlichen Kontakten gestaltet. Aus Liverpool, dieser unerwartet hübschen, freundlichen Hafenstadt, brachte fast jeder der Teilnehmer ein Souvenir mit. Man möchte meinen, dass die Beatles noch leben und der FC Liverpool alle Tage nur Heimspiele hat. Wir rechnen mit einem Gegenbesuch im nächsten Jahr.      
Die Osnabrücker Gruppe mit ihren Gastgebern in Derby

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Besuch der Tagesbildungsstätte rentenrechtlich anzurechnen

Das Sozialgericht Osnabrück hat in seinem Urteil S 11 RJ 216/96 vom 08.02.2001 den Besuch einer Tagesbildungsstätte als Zeit der schulischen Ausbildung gewertet und sie als rentenrechtliche Anrechnungszeit anerkannt. Wenn das Urteil rechtskräftig wird, hätte dies finanzielle Konsequenzen für zahlreiche in der Werkstatt beschäftigte erwerbsgeminderte Menschen. Die Wartezeit für eine Rente würde sich entsprechend verkürzen.

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Kindergeld für erwachsene behinderte Kinder bei vollstationärer Betreuung

Entgegen den immer noch bestehenden Bestrebungen einzelner Sozialämter hat das Bundesamt für Finanzen in einer neuerlichen Dienstanweisung verfügt, dass bei einer vollstationären Betreuung eine Überleitung des Kindergeldes auf den Sozialhilfeträger nicht zulässig ist, wenn sich die Eltern mit mindestens 26 € monatlich an den Kosten für Unterkunft und Betreuung beteiligen.

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Das Programm unseres Herbstausflugs am 10. September

Die Baumberge werden das Ziel unseres Ausflugs sein. Diese Urlaubsregion im Herzen des Münsterlandes bietet zahlreiche historische Orte, Museen verschiedenster Art, einmalige Handwerkstraditionen sowie Schlösser, Burgen und Herrensitze in einer verträumten Parklandschaft. Ein paar Perlen dieser kulturellen Fülle konnten wir in das Programm unseres Ausflugs aufnehmen.

Wir bitten um Ihre Anmeldung bis zum 31.08.02 an Herrn Bosse, der Ihnen für Fragen unter 05402-8872 gerne zur Verfügung steht. Der Teilnahmepreis beträgt 18 € und wird im Bus erhoben. Darin sind neben den Fahrtkosten das Mittagessen, die Eintrittspreise und die Führungen enthalten. Eine Betreuung Ihrer behinderten Angehörigen durch unseren Familienentlastenden Dienst ist möglich. Sprechen Sie dies bitte frühzeitig mit Frau Pieper ab.
Siehe auch Termine.

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Rundschreiben 01/2002

Es ist ein lobenswerter Brauch,
wer Gutes bekommt, bedankt sich auch.
Wilhelm Busch

Liebe Mitglieder,

obiges Zitat nannte mir eine Mutter, als sie sich für die Übersendung verschiedener Unterlagen bedankte. Erfreut teilte sie mir mit, dass sie für ihr behindertes Kind eine wichtige Fördermaßnahme umsetzen könne und sich bereits ein Erfolg abzeichne. Sie meinte, ohne argumentative Unterstützung der Lebenshilfe wäre dies nicht möglich gewesen. Ich konnte ihre Freude sehr gut verstehen.

Aber Dankbarkeit gegenüber einer durch ihre Größe manchmal anonym erscheinenden Selbsthilfeorganisation auszudrücken, das überraschte mich! Und erfreut war ich, dass die Leistungen der Lebenshilfe nicht als selbstverständlich oder als öffentliche Aufgabe gesehen wurden.

"Die Lebenshilfe ist eine starke, selbstbewusste und kompetente Selbsthilfeorganisation", so resümierte Robert Antretter, der neue Bundesvorsitzende kürzlich nach einjähriger Amtszeit. Und er konnte mit Recht darauf hinweisen, dass die Interventionen und Anregungen der Lebenshilfe in zahlreichen Gesetzesvorhaben der letzten Zeit berücksichtigt wurden, z.B. bei der Zahlung des Kindergeldes, bei der Integration in Kindergarten und Schule, bei der Heranziehung der Eltern zum Unterhalt ihrer erwachsenen behinderten Kinder und durch den Verzicht auf "Selbstzahlung" in Werkstätten.

In Diskussionen um soziale, ethische und wirtschaftliche Probleme unserer Zeit wird zunehmend deutlich, wie hilflos, unbeachtet, vergessen und vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen viele behinderte Menschen und deren Familien wären, wenn nicht die Lebenshilfe und andere starke Institutionen sich für deren Rechte einsetzen würden. Denn als einzelne erscheinen wir wie ein Sandkorn. Vereint sind wir eine tragende Säule in unserer sozialen Gemeinschaft.

Diese Einheit aus kompetenten Fachleuten und engagierten Eltern mit ihren behinderten Angehörigen wird auch künftig nötig sein, um die Interessen und Anliegen geistig behinderter Menschen hartnäckig und mit großer Überzeugung gegenüber Öffentlichkeit, Gesetzgebern, Regierungen und allen gesellschaftlichen Gruppen zu vertreten. Und die Kraft, die hierfür nötig ist, wird angesichts der Erkenntnisse über die Biomedizin nicht geringer. Wir müssen dem Mythos vom "perfekten" Menschen widerstehen! Sonst stehen behinderte Menschen eines Tages unter dem Zwang zur Rechtfertigung ihres Existenzrechts und ihrer Würde!

Und hier setzt meine diesjährige Bitte an. Bitte helfen Sie mit, dass wir durch noch mehr Mitglieder noch stärker werden. Sicher kennen Sie Freunde, Förderer und Familien mit behinderten Angehörigen, die noch abseits stehen und die Sie durch eine persönliche Ansprache für die Lebenshilfe gewinnen können. Wir senden Ihnen gern Informationsmaterial und ein Probeexemplar der Lebenshilfe-Zeitung zu.

Familienratgeber, das Infosystem für Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen
Unter der Internet-Adresse www.familienratgeber.de wird bundesweit mit Unterstützung des Bundes-Familienministeriums ein Informationssystem für behinderte Menschen aufgebaut. Entwickelt wurde es von der Universität Oldenburg in Zusammenarbeit mit der Bundesvereinigung Lebenshilfe. Sie finden darin Wissenswertes über viele verschiedene Lebensfelder.

Wir sind im Internet
Unser Mitglied Frau Sigrid Bröcker-Smidt hat für uns eine sehr eindrucksvolle Homepage gestaltet. Unter www.lebenshilfe-osnabrueck.de stellen wir uns im Internet vor und geben Ihnen Informationen über unsere Arbeit.

Unser Mitgliedsbeitrag
Unser Mitgliedsbeitrag beträgt seit Jahrzehnten 30 DM. Davon zahlen wir 25 DM an die Bundesvereinigung und den Landesverband sowie für Ihre Lebenshilfe-Zeitung. Dennoch konnte unsere Kassiererin Marion Wischmeyer erfreulicherweise stets einen ausgeglichenen Kassenbericht vorlegen. Das war nur möglich, weil viele von Ihnen die Beitragszahlung um einen Spendenbeitrag erhöhten. Dafür bedanken wir uns herzlich.
Nun möchten wir uns nicht in den Kreis derer einordnen, die den Umrechnungsfaktor Mark/EURO vergessen haben. Somit beträgt unser Jahresbeitrag für 2002 exakt 15,34 €. Wenn Sie diesen "krummen Betrag" mit einer Spende aufstocken könnten, würden Sie unsere Arbeit sehr unterstützen. Wir bitten Sie wegen der oben genannten Zahlungsverpflichtungen um Überweisung bis zum 31.3.02. Bis zu einem Betrag von 100 € gilt Ihr Bareinzahlungsbeleg bzw. die Buchungsbestätigung Ihres Kreditinstituts gegenüber dem Finanzamt als vereinfachter Spendennachweis.

Unser Herbstausflug
Bitte merken Sie sich den Dienstag, 10.9. als Termin unseres Herbstausflugs vor. Die Einladung mit dem Programm werden wir Ihnen im August senden.

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40 Jahre Landesverband Niedersachsen

Der Landesverband der Lebenshilfe in Niedersachsen besteht in diesem Jahr 40 Jahre. Höhepunkt des Jubiläumsjahres wird am 24.08. ein Aktionstag in Hannover rund um die Marktkirche sein. Wir planen eine Fahrt dorthin mit dem Freizeitclub und allen Interessierten. Einladungen werden wir im Sommer versenden.

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20 Jahre Behinderten-Forum in der Stadt Osnabrück

Im März 2002 begeht das Behinderten-Forum der Stadt Osnabrück sein 20-jähriges Jubiläum. Auf einer Ausstellung, die vom 11.03.-16.03. geplant ist, werden wir präsent sein. Unter dem Thema "Es ist normal, verschieden zu sein" werden wir anhand von fünf bedeutenden Lebensbereichen zeigen, dass Menschen mit geistiger Behinderung selbstbestimmt und integriert leben können. Einzelheiten werden noch in den lokalen Medien veröffentlicht.

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Wir fahren nach Derby

Derby MENCAP, die "englische Lebenshilfe" hat uns zu einem Besuch in die Partnerstadt Derby eingeladen. Wir werden am 13.05. starten und am 19.05. zurückkehren. Der Kostenanteil für die Busreise einschließlich der Ausflugsfahrten vor Ort beträgt ca. 120 €, für behinderte Angehörige ermäßigt er sich auf 70 €. Die Unterbringung erfolgt nach Absprache in Privatunterkünften oder Hotels. Bei der Organisation der Fahrt dürfen wir wieder auf die Erfahrungen und guten Derby-Kontakte von Frau Ilse Niemann (Telefon 430481) bauen. Sie gibt gern weitere Informationen und nimmt Ihre Anmeldung entgegen.

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Lebenshilfe-Abende im Frühjahr 2002

Die Treffen beginnen jeweils um 19.30 Uhr im Regenbogen-Treff der Heilpädagogischen Hilfe neben dem Werkstattladen in Osnabrück-Sutthausen, Industriestr. 16. Die Bushaltestelle "Sutthausen Gewerbegebiet" ist in unmittelbarer Nähe.

Im Mittelpunkt eines Abends steht ein Kurzreferat des genannten Gastes mit anschließender Diskussion über das Thema.

Daneben möchten wir Raum bieten für Gespräche über alles, was Sie bewegt.

An allen Abenden besteht die Möglichkeit, Ihren behinderten Angehörigen zu betreuen. Sprechen Sie dies bitte mindestens eine Woche vorher mit dem FeD ab (Telefon 430266, montags bis donnerstags von 9 - 11 Uhr).

21.02.2002    Werkstattlohn - Arbeitsförderungsgeld - Hilfe zum Lebensunterhalt
Diese drei Leistungen stehen in enger Abhängigkeit zueinander, weil sie ggf. mit einander verrechnet werden.
Herr Bergfeld, Leiter der Werkstatt Sutthausen, wird uns die Ermittlung des leistungsorientierten Werkstattlohns erläutern.
21.03.2002    Die Pflegeversicherung
Herr Weng, Leiter des Paritätischen in Osnabrück und die Pflegedienstleiterin Frau Kuhlisch werden Tipps und Informationen für Pflegebedürftige und Angehörige geben. Diese können insbesondere nützlich sein, wenn wir daneben über die Kostenbeteiligung bei der Inanspruchnahme unseres Familienentlastenden Dienstes (FED) diskutieren.
18.04.2002    Versicherungen für behinderte Menschen
Wenn ein geistig behinderter Mensch als "deliktsunfähig" gilt und einen Schaden verursacht, lehnen die meisten privaten Haftpflichtversicherungen die Regulierung des Schadens ab. Dies kann zu einer misslichen Situation für die Angehörigen führen. Hierüber wollen wir diskutieren.
Auf Initiative der Bundesvereinigung Lebenshilfe wurde jetzt von der Bruderhilfe-Pax-Familienfürsorge, dem Versicherer im Raum der Kirchen, nach einer Unfall- und Sterbegeldversicherung auch eine private Haftpflichtversicherung für Menschen mit geistiger Behinderung entwickelt. Wir haben den zuständigen Versicherungskaufmann Herrn Heggemann gebeten, uns die neuartigen Versicherungsangebote vorzustellen.
23.05.2002    Grundsicherung bei Erwerbsminderung
Bereits im vergangenen Jahr wurde das Grundsicherungsgesetz verkündet. Es tritt zum 01.01.2003 in Kraft. Anspruch auf eine Grundsicherung haben u.a. Volljährige, die voll erwerbsgemindert sind und bei denen unwahrscheinlich ist, dass die volle Erwerbsminderung behoben werden kann. Profitieren werden davon vor allem die Menschen, die im Haushalt der Eltern leben und noch keine Rente beziehen.
Frau Müller-Suttmeyer, Bereichsleiterin in der Heilpädagogischen Hilfe, wird uns über den aktuellen Stand informieren.

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Franz Haverkamp aus Osnabrück ist Mitglied des geschäftsführenden Vorstands der Lebenshilfe Niedersachsen

Mehr als 60 Ortsvereinigungen der Lebenshilfe in Niedersachsen trafen sich am 20.10. zur Mitgliederversammlung in Seelze. Bei den turnusmäßigen Vorstandswahlen wurde Herbert Burger, der langjährige Vorsitzende des Landesverbands in seinem Amt bestätigt. Der Osnabrücker Franz Haverkamp wurde einstimmig zu einem der zwei Stellvertreter gewählt.

Herr Haverkamp ist Leiter des Bereichs Wohnen bei der Heilpädagogischen Hilfe in Osnabrück. Von seinen Erfahrungen profitiert die Lebenshilfe seit vielen Jahren, indem er als Vorsitzender des Ausschusses WOHNEN im Landesverband Niedersachsen und in der Bundesvereinigung ehrenamtlich arbeitet. Wir freuen uns über dieses Engagement und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg in seiner Arbeit.

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Der Vorsitzende der Bundesvereinigung Lebenshilfe fordert ein Leistungsgesetz

Herr Robert Antretter, seit einem Jahr Bundesvorsitzender der Lebenshilfe, hielt das Hauptreferat auf der Mitgliederversammlung des Landesverbands Niedersachsen am 20.10. Er zog eine Zwischenbilanz nach dem ersten Jahr seiner Amtszeit und zeigte sich tief beeindruckt von der Kompetenz, der Kraft und der Stärke der Lebenshilfe. Dies habe es ermöglicht, in den Gesetzgebungsverfahren der letzten Monate die Interessen der behinderten Menschen und ihrer Familien wirksam zu vertreten. Einige Notizen aus seinem Referat:

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Willkommen bei der Lebenshilfe Osnabrück, ein gemeinnütziger Verein zur Unterstützung geistig behinderter Menschen und ihrer Angehörigen. Hier möchten wir Sie über unser soziales Engagement informieren. In Osnabrück bietet unser Familienentlastender Dienst (FeD) Betreuung für Ihr behindertes Kind, im Freizeitclub können Behinderte und nicht Behinderte die Freizeit verbringen und gemeinsam Lebensfreude, Spass und Freude erleben. Auch betreute Freizeit kann mit Hilfe sozial engagierter, dem Gemeinnutz verpflichteter Betreuer angeboten werden. Außerdem informieren wir Sie über Aktuelles, Kontakt, Ansprechpartner, Adressen, Termine und unsere Satzung.

Behindert ist man nicht, behindert wird man.

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